16. Juli 2018, 21:56 Uhr

EC beginnt mit Derby gegen Kassel

Das Auftaktprogramm von Eishockey-Zweitligist EC Bad Nauheim hat es in sich. Nach Bekanntabe des neuen Spielplans ist zudem klar, dass kein anderer Verein mehr Freitag-Heimspiele hat.
16. Juli 2018, 21:56 Uhr
Ein Wiedersehen am ersten Spieltag: Daniel Ketter trifft mit dem EC Bad Nauheim auf Jens Meilleur und die Kassel Huskies. (Foto: Chuc )

Zu Hause gegen Kassel, in Kaufbeuen, zu Hause gegen Dresden, in Freiburg. Als »knackig« bezeichnet Andreas Ortwein, der Geschäftsführer des EC Bad Nauheim, das Auftaktprogramm der Roten Teufel. Am Montagmorgen hat die Deutsche Eishockey-Liga 2 den Spielplan für die Saison 2018/19 veröffentlicht. Die Hauptrunde beginnt am 14. September und wird mit dem 52. Spieltag am 3. März 2019 abgeschlossen.

Bad Nauheim bestreitet – wie im übrigen lediglich noch Heilbronn – zwölf Freitag-Heimspiele, die in der Wetterau grundsätzlich erst einmal höhere Einnahmen aus dem Ticketverkauf und dem Catering erwarten lassen. Zudem sind zehn Sonntag-Heimspiele vorgesehen. Drei weitere Heimspiele fallen in die Zeit rund um den Jahreswechsel, dazu kommt ein Dienstag-Spiel im Colonel-Knight-Stadion.

Abendkassenzuschlag ist neu

Die Duelle mit Nachbar Frankfurt sind für 23. November und 10. Februar (zu Hause) sowie 5. Oktober und 6. Januar (auswärts) terminiert. Das erste Wiedersehen mit Petri Kujala, der die Roten Teufel in den vergangenen vier Jahren gecoacht hatte, gibt’s am 26.Oktober, wenn die Bayreuth Tigers kommen.

Unverändert bleibt der Modus, wonach die sechs besten Mannschaften direkt für die Playoffs qualifiziert sind und die Klubs auf den Positionen sieben bis zehn zwei weitere Viertelfinalisten ausspielen. Ab der Runde der letzten Acht wird – ebenso wie in den beiden Playdown-Runden – nach dem Modus Best of seven gespielt. Spätestens am 30. April wird der Zweitligameister gekürt. Titelverteidiger sind die Bietigheim Steelers.

Neu ist hingegen ein Abendkassenzuschlag, der in Bad Nauheim zur kommenden Saison erhoben wird. Einige Mitkonkurrenten hätten sich ebenfalls schon für diesen Weg entschieden, wie Ortwein sagt.

19 Profis (zwei Torhüter, sechs Verteidiger, elf Stürmer) hat der EC Bad Nauheim aktuell unter Vertrag. Man halte die Augen noch offen, »in Abwehr und im Angriff«, sagt Matthias Baldys, der Sportliche Leiter, der am Samstag seinen 35. Geburtstag feierte. In der Wetterau spekuliert man dabei durchaus mit einem »Fall Trivellato«. Alexander Trivellato hatte im Vorsommer zunächst vergeblich auf einen DEL-Vertrag gehofft. Schließlich hatte sich der italienische Nationalspieler mit guten Leistungen bei den Roten Teufeln für einen Kontrakt empfohlen und war zur Länderspielpause im November nach Krefeld gewechselt. Denkbar ist auch, im Trainingslager Gastspielern eine Bewährungschance zu geben.

Dem erweiterten Kader gehören aus dem eigenen Nachwuchs Keeper Nils Flemming, Verteidiger Jan Wächtershäuser und Stürmer Leon Köhler an. Zudem wartet man im Umfeld auch auf eine Vollzugsmeldung in Sachen DEL-Kooperation mit Düsseldorf. Spieler wie Niklas Mannes, Johannes Huß, Leon Niederberger oder auch Stefan Reiter sind mögliche Förderlizenzkandidaten.

Schlagworte in diesem Artikel

  • Andreas Ortwein
  • Deutsche Eishockey-Liga
  • EC Bad Nauheim
  • Petri Kujala
  • Vereine
  • Redaktion
  • Schlagwort zu
    Meine Themen

    Sie haben bereits 15 Themen gewählt

    Sie folgen diesem
    Thema bereits

Klicken Sie auf ein Schlagwort, um es zu „Meine Themen” hinzuzufügen oder weitere Inhalte dazu zu sehen.


0
Kommentare | Kommentieren

Bilder und Videos

Kommentare

Kommentar hinzufügen