05. Dezember 2019, 17:27 Uhr

Duelle gegen Kellerkinder

05. Dezember 2019, 17:27 Uhr
Die nächsten beiden Punkte im Visier haben Hanna Schmidt und ihre HSG Lumdatal im Heimspiel gegen Böddiger. Foto: Vogler

In der Oberliga der Frauen haben sich die Handballspielgemeinschaften aus dem Lumdatal und aus Wettenberg auf den Plätzen fünf und sechs in der oberen Tabellenhälfte festgesetzt. Der TV Hüttenberg hat auf Rang acht bereits ein wenig den Anschluss ans Mittelfeld verloren. Alle drei mittelhessischen Teams sind am Wochenende gegen Mannschaften aus der Abstiegszone gefordert.

HSG Lumdatal - TSV Eintracht Böddiger (Samstag, 17.30 Uhr/Clemens-Brentano-Europaschule Lollar): Böddiger ist schlecht in die Runde gestartet, sammelte seinen ersten Punkt im vierten Spiel beim Unentschieden in Hüttenberg. Zuletzt hat der TSV jedoch gegen Oberursel und Kriftel zu Hause hoch gewonnen. »Sie haben eine gute Truppe, in der die Spielgestalterin Vilte Duknauskaite heraussticht, die aus der 3. Liga kam«, erklärte Lumdatals Trainer Marcel Köhler. Duknauskaite sucht immer wieder die Kreisläuferin oder will durch Schlagwürfe selbst zum Torerfolg kommen. Auf Shooterin Anne Kühlborn, die aus dem linken Rückraum abzieht, sollte die HSG früh rausgehen, um sie im Abschluss zu stören. »Das sind die beiden Schlüsselfiguren plus das Spiel über den Kreis. Das müssen wir in den Griff bekommen«, sagt Köhler. Im Angriff ist geduldiges Spiel gefragt und die sich daraus ergebenden Chancen zu nutzen. Dabei sollte es die HSG allerdings vermeiden, sich in Eins-gegen-Eins-Situationen zu verstricken, da Böddiger hier wohl Vorteile hat. Eine gute Waffe ist das schnelle Spiel nach vorne, um zu einfachen Tore zu kommen. »Wir haben bewiesen, dass wir gegen fast jeden Gegner mithalten können, und wollen beide Punkte zu Hause behalten, um uns weiter von den unteren Rängen fernzuhalten.«

TGB Darmstadt - TV Hüttenberg (Samstag, 19.45 Uhr/Lichtenbergschule Bessungen): Für den TVH stehen die Wochen der Wahrheit an. In den nächsten drei Spielen ist die Truppe von Coach Thomas Wallendorf gegen die Teams auf den letzten drei Tabellenletzten gefordert. Diese gilt es zu schlagen, wenn man sich vor dem Jahreswechsel von der Abstiegszone entfernen möchte. Darmstadt hat wie der TVH 5:11 Punkte auf dem Konto und zuletzt mit dem Unentschieden in Wettenberg aufhorchen lassen. »Wir haben uns natürlich durch die Heimniederlage gegen Lumdatal in eine schlechte Ausgangssituation gebracht«, sagt Wallendorf. Hüttenberg steht am Samstag unter Druck, etwas Zählbares zu holen, um den Anschluss ans Mittelfeld nicht zu verlieren. »Dementsprechend erwarte ich von der Mannschaft, dass sie von der kämpferischen Einstellung alles gibt.« Lisa Tietböhl und Torhüterin Janina Köhler fehlen aus persönlichen Gründen. Für Köhler rückt Zugang Lea Kriegelstein ins Team, die bereits seit zwei Monaten mittrainiert. Die 19-Jährige studiert in Gießen und hat bisher einen sehr guten Eindruck hinterlassen. »Sie wird ihren Einstand geben und uns auf jeden Fall weiterhelfen. Es geht am Samstag nur über die Einstellung. Wir wollen in diesem Jahr noch mindestens vier Punkte holen«, gibt Wallendorf die Marschroute vor.

HSG Weiterstadt/Braunshardt/Worfelden - HSG Wettenberg (Sonntag, 17 Uhr/Sporthalle Braunshardt): Drei Punkte haben die Gastgeberinnen erst auf dem Konto, die mit einem Unentschieden gegen Hoof/Sand/Wolfhagen und einem Sieg in Darmstadt gegen Mitkonkurrenten um den Klassenerhalt gesammelt wurden. Der Drittligaabsteiger gibt Wettenbergs Trainer Christoph Fähler Rätsel auf: »Ich finde die gar nicht so schlecht, obwohl sie nur mit drei Punkten dastehen. Und die Ergebnisse waren auch nicht so, dass sie bei vielen Spielen komplett chancenlos waren.« Es wartet auf die Mittelhessinnen eine sehr robuste Mannschaft, die eine starke 6:0-Deckung auf die Platte stellt. Zudem hat Weiterstadt mit Celina Schwarzkopf die siebtbeste Torschützin der Liga in seinen Reihen. »Wir müssen den Ball gut laufen lassen und konsequent durchziehen. Zudem wollen wir unsere Deckung stabilisieren, um wenige Tore zu bekommen«, erklärte Fähler, der in dieser Partie personell aus dem Vollen schöpfen kann.

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