25. September 2019, 22:23 Uhr

Drei Blau-Gold-Eisen im Feuer

25. September 2019, 22:23 Uhr
Simon Koch von der TSG Blau-Gold Gießen tritt in der Disziplin »Senior Men« an. Seine Kür ist gespickt mit schwierigen akrobatischen Elementen. (Foto: Friedrich)

Über 5000 Athleten aus der ganzen Welt haben an den Qualifikationsturnieren des Internationalen Pole-Sport-Verbandes teilgenommen, um ein Ticket für die Weltmeisterschaft zu ergattern. 300 haben es geschafft, darunter drei von der TSG Blau-Gold Gießen. Finja Rolshausen, Simon Koch und Leopold Stabbauer haben ihre Flugtickets in die kanadische Millionenstadt Montreal gebucht. Begleitet von Eltern, Freunden, Trainerin Adina Brill und dem Vizepräsidenten des Deutschen Pole-Sport Verbandes, Alexander Brill, geht es am kommenden Dienstag von Frankfurt aus an den Ontario-River.

An drei Tagen geht es in 18 Disziplinen und Altersgruppen um die Medaillen. Simon Koch wird als erster der Gießener Teilnehmer am Freitag (4. Oktober) in der höchsten Kategorie der Männer an den Start gehen. Er hatte die deutsche Meisterschaft im Juni in der Osthalle gewonnen und sich mit der erreichten Punktzahl 41,1 auf Platz sechs in der Weltrangliste »Senior Men« katapultiert. Koch wird versuchen, seine mit schwierigen akrobatischen Elementen gespickte Kür mit hoher Sicherheit und großer Ausstrahlung zu präsentieren. Seine Hauptkonkurrenten kommen aus Japan, China, Mexiko und Ungarn. Es wird auf die Tagesform ankommen, ob es für eine Finalplatzierung reicht. Jeweils vier Minuten dauert eine Darbietung auf eigene Musik an zwei vier Meter hohen Stangen: der fest montierten »Static Pole« und der sich drehenden »Spinning Pole«.

Für Finja Rolshausen aus Krofdorf gilt es, Erfahrungen im internationalen Geschäft zu machen. Die elfjährige Turnerin wurde 2018 in der Altersgruppe der zehn- bis 14-jährigen »Novice Girls« überraschend deutsche Meisterin und errang in Gießen heuer die Silbermedaille. Die letzten Trainingseinheiten zeigten eine Verbesserung in den tänzerischen Elementen und der Durchgängigkeit der Darbietung. Auch hier kommt die große Favoritin mit Hina Maki aus Japan.

Völlig überraschend kam für Leopold Stabbauer der Anruf des Verbandes, dass er ebenfalls in Montreal teilnehmen könne. Er hatte bei den Amateuren in Gießen für eine kleine Sensation gesorgt, als er im direkten Vergleich, einem »Battle«, den favorisierten gebürtigen Kolumbianer Antonny Christian Silva Gamboa aus Berlin schlagen konnte. Nach einer Sichtung der Wettkampfvideos hatte der Verband beide Deutschen nominiert. Sie dürften in der Disziplin »Ultra Pole« kaum eine Chance auf vordere Plätze haben. Zu stark präsentierten sich bei den Qualifikationen die anderen Teilnehmer.

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