21. Juli 2019, 21:32 Uhr

Draht zu den jungen Spielern

21. Juli 2019, 21:32 Uhr
Der FC Cleeberg vor der Saison (hinten, v. l.): Co-Trainer Peter Flink, Fabio Hrachovec, Patrick Löw, Daniel Wiesenfeller, Pascal Kühn, Raphael Bause, Simon Kranz, Dominik Huisgen, Kevin Weidner, Trainer Daniel Schäfer; (Mitte, v. l.): Lukas Mertes, Yannik Baier, Moritz Schmidt, Henrik Keller, Nico Rosenkranz, Robin Dörr, Marvin Gath, Sportlicher Leiter Steffen Viehmann; (vorne, v. l.): Philipp Watz, Dominik Trivilino, Marvin Zintl, Roman Hellhund, Kevin Misgaiski, Alexander Bernhardt, Christian Theisinger. (Foto: fro)

Der FC Cleeberg ist einer von fünf Neulingen, die den Sprung in die Verbandsliga Mitte geschafft haben. Lange Zeit lieferte sich die Mannschaft von FCC-Trainer Daniel Schäfer ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit der Reserve des SC Waldgirmes, ehe man am Ende als Vizemeister der Fußball-Gruppenliga Gießen/Marburg den direkten Aufstieg feiern konnte.

Die aktuelle Situation: Nach dem Abstieg in die Kreisoberliga West zum Ende der Saison 2015/16 setzte man beim FC verstärkt auf den Einbau von eigenen Nachwuchstalenten. Dies wurde mit dem sofortigen Wiederaufstieg und nunmehr mit dem Aufstieg in die Verbandsliga Mitte belohnt. Damit konnte der FC gleichzeitig den größten Erfolg seiner 70-jährigen Vereinsgeschichte erzielen. »Die Verbandsliga ist für uns ein Geschenk. Ich freue mich auf diese sportliche Herausforderung und bin der Überzeugung, dass unsere nach wie vor junge Mannschaft das Zeug dazu hat, in dieser Liga zu bestehen«, sagt Daniel Schäfer. Los geht’s am 4. August in Breidenbach. Am kommenden Wochenende ist Cleeberg noch spielfrei.

Kommen/Gehen: Mit Wasilis Giagounidis hat lediglich ein Spieler die Schäfer-Elf verlassen. Lukas Mertes (SV Nieder-Weisel) als »Sechser«, Fabio Hrachovec (TSV Allendorf/Lahn) als klassischer »Zehner« und Robin Dörr (SG Kesselbach/Odenhausen/Allertshausen) als schneller Mann über die Außenbahn sollen als Zugänge den Konkurrenzkampf im Team weiter befeuern. Aus der eigenen A-Junioren-Kooperation mit der SG Waldsolms stoßen Torhüter Roman Hellhund, Nico Rosenkranz und Yannik Baier zum Kader. »Wir hätten gerne noch den einen oder anderen gestandenen Spieler verpflichtet. Ein Glücksgriff, wie uns mit Stefan Hocker vor zwei Jahren gelungen war, ist aber Zufall. Alles andere wäre für einen Verein unserer Größenordnung finanziell nicht zu stemmen gewesen«, stellt Schäfer klar, dass man trotz des Aufstiegs in die zweithöchste Liga auf Landesebene bodenständig weiterarbeiten wird.

Stärken/Schwächen: Das bestehende Teamgefüge konnte erhalten und in der Breite verstärkt werden. Damit soll die Herausforderung Verbandsliga angenommen und das Ziel Klassenerhalt erreicht werden. »Mit Kevin Misgaiski im Tor, Stefan Hocker als Abwehrchef, Dominik Huisgen in der zentralen Mittelfeldposition und den Stürmern Henrik Keller und Dominik Trivilino steht die Achse der FC-Elf. Wir werden aus einer defensiven Grundordnung heraus agieren und auf unser Konterspiel setzen. Dass wir nicht als Favorit in die Spiele gehen und sich die gegnerischen Teams nicht hinten reinstellen werden, wird uns Räume für unser schnelles Umschaltspiel bieten«, hofft Daniel Schäfer.

Umfeld/Trainer: Obwohl der sich bereits abzeichnende Abstieg in die Kreisoberliga durch die Verpflichtung von Daniel Schäfer einst nicht mehr abzuwenden war, sollte sich diese Personalie im Nachhinein als Glücksgriff für die Cleeberger erweisen. Der als Sport- und Geschichtslehrer an der Dillenburger Johan-Nassau-Schule tätige Pädagoge, der zudem ehemals selbst ein exzellenter Mittelfeldspieler war, hat den richtigen Draht zu den jungen Spielern. Das Team um Jochen Gräf, Wolfgang Schmidt, Erik Schimpf und Steffen Viehmann sorgt neben dem Rasen für einen reibungslosen Ablauf des Spiel- und Trainingsbetriebes. Der seit diesem Jahr neu geschaffene Kunstrasenplatz in Oberkleen hat die Trainingsbedingungen noch mal verbessert.

Prognose: Die Qualität der Einzelspieler und die kollektive Stärke des Teams sollten dazu führen, dass man das Ziel Klassenerhalt erreichen kann. »Mit der Quantität und Qualität der Vorbereitung bin ich zufrieden. In den Testspielen fehlte mir bei manchem Spieler aber der absolute Wille, auf den es als Aufsteiger existenziell ankommen wird. Wir wollen das Flair in der neuen Liga und die gestiegene öffentliche Wahrnehmung genießen. Hierzu müssen wir aber spätestens beim Rundenstart in Breidenbach liefern«, mahnt Schäfer, dessen Team auf eigenen Wunsch am ersten Spieltag spielfrei sein wird.

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