23. Dezember 2019, 19:51 Uhr

Die Topteams sind zu stark

23. Dezember 2019, 19:51 Uhr
Yva Cesar kassiert mit ihrem TV Waldgirmes zum Jahresabschluss zwei Niederlagen. ARCHIVFOTO: RAS

Die zwei Heimspieltage vor der Winterpause haben sich für die Zweitliga-Volleyballerinnen des TV Waldgirmes als die erwartete unbezwingbare Hürde erwiesen. Am Samstagabend verlor die Truppe von Trainer Peter Schlecht zunächst mit 1:3 gegen den Tabellenzweiten VC Neuwied, bevor die Lahnauerinnen am Tag darauf gegen Ligaprimus VCO Dresden mit 0:3 den Kürzeren zogen. Mit acht Punkten aus elf Spielen überwintern die Mittelhessinnen somit auf dem vorletzten Tabellenrang.

TV Waldgirmes - VC Neuwied 77 1:3 (25:23, 13:25, 20:25, 13:25): Schon in den ersten Minuten zeigten die Gäste, warum sie als Tabellenführer anreisten. Mit starken Angriffen und einem gut funktionierenden Block ging Neuwied mit 12:7 in Front. »Wir konnten zu Beginn des Spiels unsere Leistung nicht abrufen«, monierte TV-Manager Friedhelm Rücker. Die Waldgirmeserinnen steckten jedoch nicht auf und erzielten durch die gut aufgelegte Elke Faust den 22:22-Ausgleich. Eine hervorragende Blockaktion von Anna Borowek brachte dem TV kurz darauf die 1:0-Satzführung. Dies sollte aus TV-Sicht jedoch der einzige Satzgewinn des Wochenendes bleiben. Nach ausgeglichenem Beginn (5:5) im zweiten Spielabschnitt leisteten sich die Lahnauerinnen in der Folge zu viele Fehler, so dass die Gäste leichtes Spiel hatten, sich über 11:7 und 15:9 entscheidend auf 19:11 abzusetzen. Dieses Bild setzte sich auch in den weiteren Durchgängen fort. »Nach guten Aktionen zu Beginn der Sätze konnte sich Neuwied im weiteren Verlauf durch gute Aktionen und eine stabile Block-Feldabwehr immer weiter absetzen«, analysierte Rücker. Die vielen Fehler auf Waldgirmeser Seite halfen den gut aufgelegten Spielerinnen aus Neuwied zusätzlich. Mit 25:20 und 25:13 sicherten sich die Gäste souverän den Erfolg.

TV Waldgirmes - VCO Dresden 0:3 (18:25, 17:25, 19:25): Am Sonntag stand das Duell mit den starken Dresdenerinnen an. Die Ostdeutschen waren von Anfang an zur Stelle und beeindruckten mit starken Aufschlägen sowie mit harten Angriffsschlägen über die Außenpositionen. Dementsprechend gerieten die Waldgirmeserinnen schnell mit 1:8 ins Hintertreffen. Der Rückstand blieb im weiteren Satzverlauf konstant, den Lahnauerinnen wollte es zu keiner Zeit gelingen, näher als auf fünf Punkte heranzukommen. »Auch im zweiten Satz war der Block der Dresdenerinnen für uns nur schwer zu überwinden, dadurch konnten wir nicht ausreichend Druck auf den Gegner aufbauen«, konstatierte Rücker im Nachhinein. Nach einem frühen 3:10-Rückstand kam Waldgirmes zwar nochmals auf 14:17 heran, doch am Ende ließ Dresden nichts anbrennen und schloss souverän zum 2:0 ab. Im dritten Spielabschnitt gelang es der Truppe von Coach Schlecht, einen frühen Rückstand zu vermeiden und bis zum 12:12 auf Augenhöhe zu agieren. Auch beim Spielstand von 16:17 aus Waldgirmeser Sicht waren die Gastgeberinnen noch auf Tuchfühlung, doch in der Folge zeigte sich die Klasse der Gäste. Am Ende stand ein ungefährdetes 25:19, das den 3:0-Sieg perfekt machte. Schlecht resümierte: »Gegen die Damen aus Dresden mussten wir uns deren athletischer Überlegenheit beugen und hinnehmen, dass sie das bessere Team waren. Dennoch haben wir nicht aufgegeben und bis zum letzten Punkt gekämpft, was mich positiv stimmt.«

TV Waldgirmes: Borowek, Cesar, Dogu, Faust, Garski, Glaab, Krauß, Lensing, Sachs, Schaarschmidt, Schneider, Spitzenberger, Teßmer, Wecker.

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