28. Juni 2017, 22:35 Uhr

Deutsche Damen erneut im EM-Finale

28. Juni 2017, 22:35 Uhr
FED
Thomas Böhme vom RSV Lahn-Dill nimmt beim Viertelfinal-Sieg den Korb ins Visier. (bf)

Die deutsche Herren-Nationalmannschaft steht nach einem packenden Spiel gegen die favorisierten Spanier überraschend im Halbfinale der Rollstuhlbasketball-Europameisterschaften auf Teneriffa. Über vier Viertel hinweg bot man den Gastgebern Paroli und kämpft nun mit um eine Medaille. Beim 70:63-Sieg (14:14/32:26/44:40) überzeugte das offensive Duo um Alex Halouski und Thomas Böhme (RSV Lahn-Dill) erneut durch eine starke Mannschaftsleistung. Am späten Mittwochabend traf die Auswahl im Halbfinale auf die Türkei.

Die deutschen Damen haben unterdessen zum 15. Mal in Folge das EM-Endspiel erreicht. Sie besiegten Frankreich mit 50:33 (12:6/19:12/41:23) und treffen nun am Freitag (17 Uhr) auf den Dauerrivalen aus den Niederlanden.

Männer, Viertelfinale, Deutschland – Spanien 70:63: Zu Beginn erwischte das Team Germany den besseren Start und erspielte sich nach einem Drei-Punkt-Wurf von Kapitän Jan Haller schnell einen 11:4-Vorsprung. Doch im zweiten Viertel trumpften die Center Jan Gans und Alex Halouski auf und sorgten bis zur Halbzeit für eine 32:26-Führung. Im dritten Viertel gelang den Gastgebern der 36:36-Ausgleich, doch mit Anbruch der letzten zehn Minuten sorgte die regelwidrige Bemaßung des Sportstuhls vom spanischen Kapitän Asier García Pereiro für Aufregung. Die Konsequenz war dessen Disqualifikation, zwei Freiwürfe für das Team Germany und anschließender Ballbesitz, was den entscheidenden Knackpunkt im Spiel darstellte. Thomas Böhme und Co. bewiesen sowohl von der Freiwurflinie als auch unter dem Korb Nervenstärke und entschieden letztlich das Viertelfinale mit 70:63 für sich.

Punkte Team Deutschland: Aliaksandr Halouski (24), Thomas Böhme (23), Jan Gans (16), Kai Möller (4), Jan Haller (3), Christopher Huber, Nico Dreimüller.

Damen, Halbfinale, Deutschland – Frankreich 50:33: Die deutschen Damen kamen gut ins Rollen und zogen sogleich mit einem 10:0-Lauf davon. Im zweiten Viertel agierte das Team Germany dann etwas zu nachlässig und zerfahren. Lediglich der schwachen Ausbeute der Französinnen war es in dieser Phase des Spiels zu verdanken, dass die deutschen Korbjägerinnen ihren Vorsprung verteidigen und sich bis zur Halbzeitpause wieder bis auf sieben Punkte zum 19:12 absetzen konnten.

Zurück auf dem Parkett, fanden die deutschen Damen dann wieder in die Spur. Mit dem 26:16 (24.) war die zweistellige Führung wiederhergestellt und der Bann gebrochen. Punkt um Punkt zog man nun davon und ließ spätestens beim 41:21 (29.) keinen Zweifel mehr am verdienten Finaleinzug aufkommen.

Punkte Deutschland: Mareike Miller (30), Barbara Groß (7), Laura Fürst (4), Annabel Breuer (3), Maya Lindholm (2), Anne Patzwald (2), Linda Dahle (2), Johanna Welin, Katharina Lang, Andrea Seyrl, Catharina Weiß, Annegrit Brießmann,

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