Lokalsport

Derby in Hüttenberg

Im Derby der Handball-Landesliga der Frauen treffen die Aufsteiger TV Hüttenberg II und HSG Wettenberg II am Samstag aufeinander. Tabellenführer TSG Leihgestern hat die HSG Eibelshausen/Ewersbach zu Gast. Die HSG Dutenhofen/Münchholzhausen und die SG Kleenheim-Langgöns II sind auswärts gefordert.
24. Oktober 2019, 17:17 Uhr
Daniela Pieth

Im Derby der Handball-Landesliga der Frauen treffen die Aufsteiger TV Hüttenberg II und HSG Wettenberg II am Samstag aufeinander. Tabellenführer TSG Leihgestern hat die HSG Eibelshausen/Ewersbach zu Gast. Die HSG Dutenhofen/Münchholzhausen und die SG Kleenheim-Langgöns II sind auswärts gefordert.

TV Hüttenberg II - HSG Wettenberg II (Sa., 16 Uhr/Sporthalle Hüttenberg): Die hohe Niederlage in Eddersheim steckte dem TVH im ersten Training zwar noch in den Knochen, aber Trainer Stefan Mappes sagt auch: »Wir hatten nichts entgegenzusetzen. Da muss man Sportsmann genug sein, um das zu akzeptieren.« Im Derby gegen Wettenberg will er aber ein anderes Gesicht seines Teams sehen, das gegen eine offensiv ausgerichtete HSG-Abwehr viel Bewegung auf die Platte bringen sollte. Wettenberg geht gerne in den Gegenstoß, um den Gegner unter Druck zu setzen. »Da musst du schon die richtigen Entscheidungen treffen, die technischen Fehler minimieren und vor allem auch weniger Fehlwürfe produzieren«, legt Mappes den Finger in die Wunde und sagt: »Jetzt muss endlich mal ein Sieg her.« Nach dem Erfolg gegen Idstein gibt Wettenbergs Coach Henrik Schneider auch gegen den TVH einen Sieg als Ziel aus. »Das war ganz gut für die Psyche meiner jungen Truppe.« In dieser Hinsicht ist die HSG mit 2:2 Punkten sicherlich im Vorteil gegenüber Hüttenberg (0:6).

TSG Leihgestern - HSG Eibelshausen/Ewersbach (Sa., 18 Uhr/Stadthalle Linden): »Nach einem sehr guten Spiel in Kleenheim entwickelt sich das Ganze mehr und mehr zu einem Desaster«, erklärte TSG-Trainerin Jonna Jensen. Die Freude über den klaren Sieg trübte die Verletzung von Simone Walther, die im Spiel umgeknickt war. Eine MRT-Untersuchung soll Aufschluss über die Schwere der Verletzung bringen. Zudem hat sich im Training auch noch die einzige Linksaußen Sandra Penning verletzt. »Das sah gar nicht gut aus, sie konnte gar nicht auftreten«, sagt Jensen. Somit sind die personellen Vorzeichen für Leihgestern mehr als schlecht. »Wir wollen nichtsdestotrotz an die guten Leistungen vom Wochenende anknüpfen, genauso aggressiv in der Deckung auftreten und Eibelshausen ärgern«, meinte Jensen.

TSV Griedel - HSG Dutenhofen/Münchholzhausen (So., 15 Uhr/Sporthalle Butzbach): Griedel geht mit sehr vielen Emotionen an den Start und legt eine hohe Kampfbereitschaft an den Tag. Aus einer sicheren 6:0 oder 4:2-Abwehr geht der TSV sofort ins Tempospiel. »Das ist ähnlich wie Goldstein, das müssen wir mit sicherem Angriffsspiel und gutem Rückzugsverhalten versuchen, zu unterbinden«, sagt HSG-Trainer Sebastian Roth. »Wir wollen unseren guten Lauf weiterführen, wissen aber, dass ganz viel Arbeit vor uns steht.«

TV Idstein - SG Kleenheim-Langgöns II (So., 17 Uhr/Sorthalle Am Hexenturm): Mit der hohen Heimniederlage gegen Leihgestern im Gepäck geht es für die SGK nach Idstein. »Die Niederlage werden wir mit Blick auf die nächsten Spiele abhaken müssen«, fordert Kleenheims Coach Christian Manderla. In Ida Pokoyski und Martina Ruchti hat er die Schlüsselspielerinnen bei Idstein ausgemacht, deren Kreise es einzuengen gilt. »Wenn wir unsere Fehler minimieren, sehe ich wirklich die Chance auf ein Erfolgserlebnis für mein Team«, sagt Manderla. Lisa Ulm fällt mit einer Syndesmosebandverletzung weiter aus, dafür stehen U19-Spielerinnen zur Verfügung.

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