27. Januar 2019, 21:46 Uhr

Der Frust ist groß

27. Januar 2019, 21:46 Uhr
Mit viel Tempo zieht die Krofdoferin Elli Shaxon (vorne) gegen Bensbergs Kristina Putthof-King zum Korb und erzielt zwei ihrer insgesamt acht Punkte. (Foto: ras)

Nach dem guten Start hatten die Basketballerinnen der Krofdorf Knights ein wenig Hoffnung, ihrem favorisierten Gast SG Bergische Löwen Bensberg ein Bein stellen zu können. Am Ende erwiesen sich die ambitionierten Zweitliga-Kontrahentinnen doch als zu stark und hatten den Vorteil der tieferen Bank. Sie nahmen den 78:62-Sieg mit nach Hause und behaupteten ihren zweiten Tabellenplatz. Die Wettenbergerinnen rangieren weiterhin an neunter Stelle, haben aber nur noch zwei Punkte Vorsprung vor dem Vorletzten aus Berlin, der am Wochenende das Schlusslicht aus Mainz niederhielt.

Für die Knights war das die sechste Niederlage in Folge. Seit Mitte November haben sie nicht mehr gewonnen. Dementsprechend frustriert sind sie. Über weite Phasen der Partie wurden die Löwen mehr als nur geärgert. Diese mussten kämpfen und ihre Starting Five vermehrt auf dem Feld lassen, um sich durchzusetzen. Der Bensberger Coach flippte teilweise sogar aus, und auch an seinen Akteurinnen ging es nicht spurlos vorüber, dass die Gastgeberinnen lange mitzuhalten vermochten. Sie lagen nach fünf Minuten mit 8:11 zurück, verbuchten aber in der achten Minute ihre erste Führung beim 16:14 und holten sich den ersten Durchgang mit 19:18. Im zweiten Viertel lief es bei wechselnden Führungen zunächst weiterhin gut für die Krofdorferinnen. Es wurde schnell gepasst, Abschlüsse gesucht und verwertet. Allmählich setzten sich die Löwen trotzdem ein wenig ab, profitierten von beginnenden Foulproblemen ihrer Gastgeberinnen und lagen in der 18. Minute (36:28) ebenso mit acht Zählern vorne wie zur Pause (38:30).

Die Knights versuchten, sich in der zweiten Halbzeit heranzukämpfen, gerieten aber stattdessen mit 15 Punkten in Rückstand. Eine Auszeit brachte Besserung, denn es wurde zum Ende des dritten Abschnitts auf 51:58 verkürzt. Mit zu vielen Ballverlusten, darunter fünf Fehlpässen in Folge, nahm sich die Truppe um Trainer Uwe Scheidemann wieder selber aus dem Spiel. Falsch getroffene Entscheidungen auf dem Feld taten ein Übriges. Krofdorf-Gleiberg hatte sein Anfangsniveau nicht halten können, auch wegen der fehlenden Wechseloptionen. Nachlassende Kondition und das fünfte Foul von Chelsea Small in der 36. Minute knickten schließlich den letzten Strohhalm um.

Krofdorf: Shaxon (8), Robinson (18/1 Dreier), Quapil (2), Lückenotte (15/2), Small (10/1/11 Rebounds), Deneke (2), Seel (5/1), Gries (2), Ishaque. – Bensberg: Middeler (2), Harris (17/14 Reb.), Putthoff-King (33/2 Dreier), Kley (5/1), Gawronska (5/1), Ghariani (15/2), Marrée (1), Krokowski, Jäger, Dulkadiroglu.

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