03. November 2019, 22:43 Uhr

Oberliga

Dellner hält wichtige Bälle - Wettenberg siegt in Vellmar

03. November 2019, 22:43 Uhr

Nach dem deutlichen, ersten Saisonsieg über Obernburg in der Vorwoche gastierte die HSG Wettenberg in der Handball-Oberliga gestern beim TSV Vellmar und ging auch beim Tabellenschlusslicht als Sieger vom Platz. Dadurch ging es für die Wettenberger einen weiteren Schritt in Richtung Mittelfeld. 28:25 (14:13) hieß es nach 60 Minuten aus HSG-Sicht.

Trotz der punktlosen Vellmarer waren die Schützlinge von Coach Axel Spandau gewarnt, hatte doch auch die HSG Kleenheim-Langgöns bei den Nordhessen nur knapp mit zwei Treffern gewonnen. Nach dieser Partie sprach TSV-Coach Gordon Hauer noch davon, »nun in der Liga angekommen zu sein«. Spandau bilanzierte am Sonntag: »Ich bin froh, dass wir das Spiel gewonnen haben. Nach einer schwachen Anfangsphase sind wir besser ins Spiel gekommen, zudem hat Yannick Dellner in der zweiten Halbzeit im Tor einige wichtige Bälle gehalten und uns dadurch geholfen. Jetzt kommt mit Dotzheim eine richtige Spitzenmannschaft zu uns, die uns alles abverlangen wird.«

Nach einem schlechten Beginn aus Sicht der HSG mit zwei vergebenen Strafwürfen und zu wenig Intensität konnte Vellmar beim 5:2 und 7:4 zunächst eine Führung behaupten. Im Anschluss kam das Team aus dem Gleiberger Land besser in die Gänge und glich beim 10:10 durch Rechtsaußen Jonas Schmidt erstmals aus. In dieser Phase verletzte sich bei den Gästen Mittelmann Lennart Lauber, bei dem sich zeigen wird, inwiefern er in den nächsten Wochen zur Verfügung steht. Anstelle von Lauber mussten Torben Werner und der noch angeschlagene Lukas Becker die Spielgestaltung übernehmen. Zur Pause konnten die Wettenberger eine knappe Führung behaupten.

Nach dem Seitenwechsel stellte Spandau seine Defensive von einer 6:0- auf eine 5:1-Formation um, sodass das Angriffsspiel der Nordhessen vor neue Aufgaben gestellt wurde, zudem ersetzte Yannick Dellner den in der Vorwoche überragenden Jan Stroh im Tor. Diese Maßnahmen zahlten sich aus, nach dem 17:17 (36.) setzte sich die Auswärts-Sieben dank eines 4:0-Laufes auf 21:17 ab. Vellmar gab sich keineswegs geschlagen und stellte beim 23:24 acht Minuten vor dem Ende erneut den Anschluss her, in der Schlussphase bewahrte die HSG die Nerven und fuhr einen knappen Sieg ein.

Vellmar: Herwig, Gumula; Räbiger (3/1), Staubesand (7), Hujer (2), Djuric (4), Stummbaum (4/2), Vukadinovic (3), Koch, Lanatowitz, Berninger, Willrich (2), Petrovszki, Drönner.

Wettenberg: Dellner, Stroh; Schwarz (1), Niclas Puhl, Becker (1), Sascha Puhl (1), Warnke (7/1), Schneider (1), Henkel, Schmidt (10/6), Oyono (2), Werner (4), Lauber (1), Weber.

Im Stenogramm / SR: Osternig/Schäfer. - Zuschauer: 300. - Zeitstrafen: 2:0 Minuten. - Siebenmeter: 9/7:5/3.

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