09. Februar 2020, 21:06 Uhr

Landesliga

Dämpfer für Dragicevic-Team

09. Februar 2020, 21:06 Uhr

Nach dem Überraschungserfolg gegen die HSG Lumdatal letzte Woche, hat die HSG Lollar/Ruttershausen gegen die HSG VfR/Eintracht Wiesbaden wieder einen Dämpfer erhalten. Gegen den Tabellendritten der Handball-Landesliga kassierten die Männer von Trainer Dino Dragicevic personell geschwächt eine 23:28 (14:15)-Niederlage und bleiben damit weiterhin auf dem vorletzten Tabellenplatz hängen. Nico Piazolla fiel aus, einige Spieler konnten in der Woche zuvor nicht trainieren. »So haben wir im Prinzip ohne Mittelmann gespielt«, erklärte Co-Trainer Martin Sänger.

Mit einem Sieg hätte man sich bis auf zwei Punkte an den Tabellenzwölften Langenhain heranschieben können, so bleibt die Lage für die HSG brenzlig. Umso ärgerlicher, weil man gegen Wiesbaden sehr lange mithalten konnte und erst im letzten Drittel der Partie abreißen lassen musste.

Zu Beginn der Partie taten sich die Gastgeber mit der 5:1-Abwehr der Eintracht schwer, doch richtig absetzen konnte sich der Favorit nie. Die höchste Führung gelang Wiesbaden beim 13:10 in der 26. Minute, aber auch diesen Rückstand machten engagierte Lollarer wieder wett. Bis zum 18:19 von Alexander Schwellnus in der 38. Minute hielt Lollar mit, ehe der Faden riss, die Lösungen gegen den nun im 6:0-Abwehrverband stehenden Gegner blieben aus. »Bis dahin haben wir das ganz gut gemacht«, lobte Sänger. Ein paar technische Fehler und Fehlwürfe nutzten die Gäste, um per Gegenstoß zu einfachen Toren zu kommen und auf 24:18 vorentscheidend wegzuziehen. »Wenn du so auf dem Zahnfleisch gehst, ist es schwer, so einen Rückstand wieder aufzuholen«, spielte Sänger auf die fehlenden Trainingseinheiten von Leistungsträgern an. Das spiegelte sich in Gegenstößen der Eintracht wider. So fiel das Ergebnis am Ende für Sänger um ein, zwei Tore zu hoch aus.

HSG Lollar/Ruttershausen: Dud, Brücher; Schwellnus (9), Mühlich (2), Semmelroth (3), Engel, Graf (2), Lindenthal (1), Fischer, Schlapp, Los Santos (3/2), Ziehm (3), Gregoric, Kasak.

HSG VfR/Eintracht Wiesbaden: Gippert, Kellner; Kirchmeier (6), Walter (1), Matejka, Mickel, Seiwert (7/4), Hermsen (2), Schreiber, Möller (1), Stadermann (5), Henkelmann (6).

Im Stenogramm: SR: Haltrich/Zecher. - Zuschauer 100. - Zeitstrafen: 4:6 Minuten - Siebenmeter: 2/2 - 5/4.

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