09. Dezember 2019, 17:36 Uhr

Buseck kämpft sich vor

09. Dezember 2019, 17:36 Uhr
Abgehoben ist Michel Vogel von der HSG Linden II bei der 20:22-Niederlage seiner Mannschaft bei der HSG Mörlen II. FOTO: MERZ

Die HSG Wettenberg II bleibt in der Handball-Bezirksoberliga Verfolger Nummer eins des Tabellenführers HSG Dutenhofen/Münchholzhausen III. Beide stehen sich übrigens am Sonntag in der Sporthalle Münchholzhausen im direkten Duell gegenüber. Während die Dutenhofener mit dem 31:27-Erfolg im Derby beim starken Aufsteiger SG Rechtenbach ihre Punktebilanz auf 19:3 ausbauten, haben die Wettenberger als Rangzweiter 18:4 Punkte auf dem Konto. Dahinter folgen drei Mannschaften mit 16:6 Zählern: die HSG Hungen/Lich, die am Freitag gegen die HSG Wettertal mit 29:25 gewonnen hatte, die HSG Kleenheim-Langgöns II und die HSG Dilltal, die sich bei der MSG Florstadt/Gettenau mit 31:25 durchsetzte. Mit dem schwer erkämpften 34:31-Sieg beim TV Wetzlar hat sich die HSG Großen-Buseck/Beuern weiter in Richtung Tabellenmittelfeld vorgekämpft. Am Sonntagabend setzte sich die HSG Mörlen gegen die HSG Linden II mit 22:20 durch und glich damit die Punktebilanz aus.

HSG Kleenheim-Langgöns II - HSG Wettenberg II 25:27 (10:15): »Wir kamen mit der offensiven Deckung des Gegners nicht zurecht und haben da zu wenige Lösungen gefunden. Dabei haben wir uns zu sehr im Spiel eins gegen eins verrannt. Aber wir haben auch in der Deckung zu leichte Tore kassiert«, sagte Kleenheims Trainer Micha Wiener. Dragan Nenad, der Wettenberger Coach, war im Großen und Ganzen mit dem Auftritt seiner Jungs zufrieden. »Wir haben zwei Punkte rausgekämpft und so gespielt, wie in der Kabine besprochen. In der zweiten Halbzeit haben wir dann nachgelassen.« Zunächst sah es nicht so aus, als könnten die Wettenberger mit einem so deutlichen Vorsprung in die Halbzeitpause gehen. Nach zwölf Minuten hieß es 7:7, ehe sich die Gäste auf 10:7 absetzen und diesen Vorsprung bis zur 31. Minute auf 16:11 ausbauten. Nach Wiederbeginn kamen die Hausherren auf. Nach dem 13:18 robbte sich Kleenheim auf 16:18 heran. Zu mehr reichte es im weiteren Verlauf der Partie nicht. Die Gäste schafften es immer wieder, die Hausherren auf Distanz zu halten. - Tore, Kleenheim/Langgöns II: Dilges (5/5), Faatz (5), Henze (4), Klarner, Keßler (je 3), Keil, Eckhardt-Helmes (je 2), Philipp Schäfer (1). - Wettenberg II: Schmitz (6/2), Kleinschmidt, Michel Wingefeld (je 5), Büsse (4), Felix Kreutz (3), Weidner (2), Quurck, Sascha Kreutz (je 1).

TV Wetzlar - HSG Großen-Buseck/Beuern 31:34 (16:16): Angesichts von sechs Ausfällen hatten die Wetzlarer einen besonders schweren Stand, zeigten aber eine bemerkenswerte Moral. Anerkennung gab es auch vom Gegner: »Die Wetzlarer haben alles gegeben und nicht gespielt wie ein Tabellenletzter mit null Punkten«, erklärte HSG-Trainer Mario Foos, der die Willensstärke des Gegners anhand einer Phase in der ersten Halbzeit verdeutlicht: »Wir lagen in der 13. Minute mit 10:7 in Führung, doch die Wetzlarer drehten innerhalb von sieben Minuten das Spiel und führten mit 14:11.« Nach Wiederbeginn verlief die Partie weiter ausgeglichen. Der Wetzlarer Finn Haack erzielte 13 Minuten vor dem Ende die 27:25-Führung für seine Mannschaft, doch auch die Gäste hielten dagegen und drehten durch Tore von Lukas Stein, Lukas Foos und Jonas Harbach die Partie. Felix Schmidt glich in der 52. Minute zum 28:28 aus, doch die letzten Minuten gehörten den Gästen. Den Toreschlusspunkt setzte der Busecker Lukas Stein, der, wie Mario Foos hervorhob, »in den entscheidenden Phasen die Nerven behalten, gute Arbeit in der Deckung geleistet und noch neun Tore geworfen hat«. - Tore, Wetzlar: Breining (7/1), Schmidt (7), Stanzel, Käppler (je 4), Adams, Michael Schetzkens (je 3), Kundt (2), Haack (1). - Großen-Buseck/Beuern: Stein (9/2), Harbach (7), Foos (6), Avemann (5/4), Rigelhof (3), Biedenkapp (2), Schüler, Fischer (je 1).

SG Rechtenbach - HSG Dutenhofen/Münchholzhausen III 27:31 (14:17): »Wir haben die Rechtenbacher durch unsere Fehler im Spiel gehalten«, erklärte HSG-Trainer Torben Wegner nach dem Spiel. Ähnlich äußerte sich der Rechtenbacher Coach Christian Kunz: »Wir haben einen tollen Fight geliefert und das Spiel bis zum Schluss offengehalten. Bei einem Quäntchen mehr Glück und Abgezocktheit, hätten wir die Punkte in Rechtenbach behalten können.« Dennoch: »Absolut verdienter Sieger: Dutenhofen/Münchholzhausen III.« Dieses Derby verlief zunächst ausgeglichen, ehe sich die Gäste nach dem 6:6 (13.) auf 8:6 absetzten, 9:7 für die HSG hieß es nach knapp 17 Minuten, bevor die SGR den Gleichstand zum 9:9 herstellte. In der Folgezeit dominierten die Gäste und lagen drei Minuten vor dem Seitenwechsel mit 16:11 vorn. Im zweiten Spielabschnitt schafften es die Rechtenbacher nicht mehr, den Rückstand so zu reduzieren, dass sie auf Tuchfühlung kamen. 17:20 lautete der Spielstand nach 40 Minuten, zehn Minuten später hatten die Dutenhofener beim 24:18 den Vorsprung verdoppelt. Zwar verkürzten die Rechtenbacher in der Folgezeit wieder etwas, doch in Schlagdistanz kamen sie nicht mehr. - Tore, Rechtenbach: Viehmann (9), Frosch (5/3), Schmidt, Thrun (je 4), Kaluza (2), Cislaghi, Pape, Diehl (je 1). - Dutenhofen/Münchholzhausen III: Denis Agel (7), Becker, Lukas Wallwaey (je 6), Müller (4/1), Luca Kaiser, Wenzel (je 3), Weimer, Tim Weber (je 1).

HSG Mörlen - HSG Linden II 22:20 (9:11): »Wir haben zu viele klare Chancen liegen lassen«, ärgerte sich hinterher Lindens Trainer Conrad Melle. »Wenn man auswärts nur 22 Gegentore kassiert, muss man gewinnen!« Das Spiel war gerade einmal sechs Minuten alt, da lagen die Mörler mit 1:4 im Hintertreffen. Die Lindener blieben am Drücker und bauten den Vorsprung bis zur 14. Minute auf 7:2 aus. »Nach einem sehr guten Start haben wir die Effektivität im Angriff verloren, sodass sich Mörlen sukzessive in das Spiel reingekämpft hat«, berichtete der Lindener Coach. Die Mörler kamen erst auf 7:10 heran, beim 11:12 (34.) hatten die Gastgeber den Anschluss hergestellt, doch Linden II zog durch zwei Tore von Moritz Ebert auf 14:11 (37.) davon. Durch einen 5:0-Lauf drehten die Gastgeber den Spieß um und gingen mit 16:14 in Führung. Doch die Lindener ließen sich nicht abschütteln und hielten bis zur 50. Minute die Partie vom Ergebnis her ausgeglichen, ehe Mörlen binnen vier Minuten auf 21:18 davonzog. Diesen Rückstand konnten die Gäste nicht mehr aufholen, obwohl sie auf 20:21 herankamen. Den Schlusspunkt zum 22:20 setzte der Mörler Bernhard Dietz zehn Sekunden vor dem Ende. - Tore, Mörlen: Sebastian Dietz (7/3), Bernhard Dietz (5), Christian Birkenstock, Daniel Birkenstock (je 3), Max Breitenfelder (2), Bischof, Dönges (je 1). - Linden II: Rühl, Wrackmeyer (je 4), Ebert, Brockmann (je 3), Adamczyk (2/1), Höhn (2), Piesch, Hirzmann (je 1).

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