17. Dezember 2019, 17:06 Uhr

Brill erzielt Top-Resultate

17. Dezember 2019, 17:06 Uhr
Sabrina Brill holt für die Wieseckerinnen in beiden Auswärtsspielen die meisten Zähler. FOTO: JWA

Mit den beiden Teilerfolgen am Doppelspieltag der Kegel-Bundesliga der Frauen beim Mitkonkurrenten KSF 62 Wuppertal und tags darauf bei SK Kleve zeigte sich der KC 87 Wieseck am Wochenende nicht unzufrieden, auch wenn zum ganz großen Wurf, einem Auswärtssieg in Kleve, nur wenige Hölzer fehlten.

KSF 62 Wuppertal - KC 87 Wieseck 4983:4834 (46:32/2:1): Erstmals in dieser Saison blieb Wuppertal unter der 5000er-Marke - und Wieseck wusste seine Chance direkt zu nutzen. Zunächst sah es für den KC noch nicht besonders rosig aus, Beatriz Sorrentino di Bernardi (785/4) und Christina Vogel (796/5) mussten Sonja Schmelter (817/6) und die Tagesbeste Sarah Ziemke (879/12) ziehen lassen, ihre Zahlen sollten sich später aber noch als wertvoll in Sachen Zweitwertung erweisen. Im Mittelblock dominierte dann Wiesecks Sabrina Brill (878/11) mit ihrer Topzahl an der Seite von Cornelia Gebauer (759/1) das Geschehen. Gegen Birgit Sowinski (822/7) und Nadine Kremer (830/8) konnte zwar in der Gesamtholzzahl letztlich nichts aufgeholt werden, aber für den angestrebten Teilerfolg war dies eine Steilvorlage. In gewohnter Manier machte sich im Schlussblock Ramona Wilczek (848/9) ans Werk, um zusammen mit Andrea Dort (768/2) gegen Wuppertals Corinna Ifland (856/10) und Sylvia Cornelius (779/3) den ersten Punktgewinn der laufenden Serie einzutüten.

SK Kleve - KC 87 Wieseck 4723:4706 (40:38/2:1): Auch Kleve erwischte einen seiner schwächeren Tage. Kleves Ersatzspielerin Alina Nolte (758/3) kam im Startblock zu ihrem Heimdebüt und verhinderte mit ihrer Saisonbestleistung zusammen mit Sandra van Bebber (812/10) gegen Sorrentino di Bernardi (780/6) und Vogel (753/2) einen frühen Rückstand. Im zweiten Abschnitt glänzte erneut Brill (844/12), zusammen mit ihrer Schwester Ann-Kristin Alexander (753/1) drehte sie vorübergehend gegen Birgit Wilkes (764/4) und Petra Fritz (775/) die Partie, Wieseck führte mit 21 Hölzern. Nun wurde es äußerst spannend, und während Dort (784/8) ihre Gegenspielerin Stephanie Schlebusch (784/7) in Schach hielt, hatte Wilczek (792/9) diesmal nicht das entscheidende Händchen für die Bahn und musste ihr Pendant Silke Thissen (830/11) zum 2:1-Erfolg der Gastgeberinnen ziehen lassen. »Unsere Chancen auf die Teilnahme an der Meisterrunde sind auch mit Blick auf unser Restprogramm 2020 - in Herne, gegen Lünen und in Remscheid - gering«, sagte Wiesecks Cornelia Gebauer nach dem Doppelspieltag.

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