19. Oktober 2018, 16:00 Uhr

Fußball

Bastian Panz: Wir sind eine Mannschaft – auf und neben dem Platz

Es ist eine beeindruckende Serie, die Aufsteiger FSG Wettenberg in der Fußball-Kreisoberliga Süd hingelegt hat. Seit nunmehr zehn Spielen ist die Elf von Trainer Bastian Panz ungeschlagen.
19. Oktober 2018, 16:00 Uhr

Als Meister der Kreisliga A Gießen hat sich die FSG Wettenberg in der Vorsaison den Kreisoberliga-Aufstieg gesichert, nun »schnuppert« der Neuling wieder an der Tabellenführung. Denn als Rangdritter hat man vier Punkte Rückstand auf Ligaprimus SG Altenburg/Eudorf/Schwabenrod – aber auch zwei Spiele weniger ausgetragen. Wir haben mit FSG-Trainer Bastian Panz über den Erfolg der Wettenberger gesprochen.

Nach den beiden Niederlagen zum Saisonstart ist Ihre FSG Wettenberg nunmehr seit zehn Spielen ungeschlagen – hätten Sie mit solch einer Serie überhaupt gerechnet?

Bastian Panz: Nun ja, mit einer solchen Serie kann man nicht unbedingt rechnen. Schon gar nicht als Neuling in der Liga. Wir wollten einen guten Saisonstart hinlegen, haben aber die ersten beiden Partien leider etwas unglücklich verloren. Da wir eine sehr junge Mannschaft haben, war es für das Selbstvertrauen der Mannschaft natürlich extrem wichtig, dass wir die nächsten Spiele, wenn auch sehr knapp, gewinnen konnten, um in der Liga anzukommen. Dass daraus dann eine Serie von zehn ungeschlagenen Spielen wird, davon konnten wir nicht ausgehen.

Zuletzt schlug Ihre FSG die SG Trohe/Alten-Buseck mit 4:0. Gehört Wettenberg nach diesem nicht nur in der Höhe überraschenden Erfolg jetzt zwangsläufig zu den Titel- und Aufstiegsanwärtern?

Panz: Die Liga ist meiner Meinung nach sehr ausgeglichen. Dies zeigen auch die häufig knappen Ergebnisse an jedem Wochenende. Wir haben sicherlich verdient gegen die SG Trohe/Alten-Buseck gewonnen, wenn auch um ein bis zwei Tore zu hoch. Deshalb möchte ich uns nicht automatisch zu den Titel- und Aufstiegsanwärtern zählen. Und die SG ist sicherlich auf der Gegenseite nicht aus dem Rennen raus und immer noch ein Anwärter auf den Titel. Wir genießen den Moment und möchten natürlich gerne unsere Serie weiter ausbauen, um möglichst frühzeitig den Klassenerhalt zu sichern. Alles was dann kommt, wäre ein Bonus. Es wäre natürlich toll, wenn wir weiterhin oben dranbleiben können – und dafür werden wir alles tun. Es kristallisieren sich zwar schon ein paar Mannschaften heraus, die oben mitspielen wollen und werden, wer dann am Ende aber tatsächlich zu den Aufstiegsfavoriten zählt, wird man am Ende der Vorrunde beziehungsweise zu Beginn des nächsten Jahres sehen. Zum Aufstieg gehört auch immer ein wenig Glück und wenig Verletzungssorgen.

Was zeichnet Ihre Mannschaft bislang aus, in welchem Bereich hat sich Ihre Truppe nach dem Aufstieg in erster Linie verbessert?

Panz: Wir haben, wie schon erwähnt, eine sehr junge Mannschaft. Mit einem Schnitt von knapp über 21 Jahren sind wir wahrscheinlich die jüngste Mannschaft in dieser Liga. Die Spieler kommen zum überwiegenden Teil aus Wettenberg oder spielen schon seit der Jugend hier bei uns. Die Spieler kennen sich also schon recht lange, wir haben somit eine sehr eingespielte Truppe. Wir sind eine Mannschaft – auf und neben dem Platz. Eine weitere Stärke ist sicherlich unsere Schnelligkeit und Dynamik. Darüber hinaus verfügen wir insgesamt über eine hohe technische Qualität und versuchen, spielerische Lösungen zu finden. Hierzu gestalten wir in dieser Saison unser Aufbauspiel flexibler und sind auch offensiv schwerer auszurechnen. Defensiv stehen wir derzeit recht kompakt und sicher. An drei »Zu-null-Spiele« hintereinander kann ich mich zumindest nicht erinnern.

Sollte die Erfolgsserie anhalten, wäre die FSG Ihrer Meinung nach bereit, den nächsten Schritt, sprich Gruppenliga, zu machen?

Panz: Darüber machen wir uns jetzt definitiv noch keine Gedanken. Sollten wir im nächsten Jahr immer noch oben dran sein, können wir uns gerne noch mal darüber unterhalten. Wenn wir wirklich eine Chance auf den Aufstieg hätten, dann würden wir uns sicherlich nicht dagegen wehren und wären auch bereit, den nächsten Schritt zu unternehmen. (Foto: Friedrich)

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