Lokalsport

Anschluss an die Playoff-Plätze halten

Ein schweres und zugleich wichtiges Auswärtsspiel wartet auf die U19-Korbjäger der Roth Energie Basketball Akademie Gießen 46ers am Sonntag ab 15 Uhr in der Hauptrundengruppe zwei der NBBL.
29. November 2018, 22:25 Uhr
Lukas Becker

Ein schweres und zugleich wichtiges Auswärtsspiel wartet auf die U19-Korbjäger der Roth Energie Basketball Akademie Gießen 46ers am Sonntag ab 15 Uhr in der Hauptrundengruppe zwei der NBBL.

Die Mannschaft von Trainer Venelin Berov tritt beim TSV Bayer 04 Leverkusen an und will nach zuletzt zwei Niederlagen in Folge wieder in die Erfolgsspur finden. Das seine Mannschaft vor dieser Aufgabe im Rheinland ein spielfreies Wochenende hatte, passt dem Übungsleiter jedoch nicht wirklich in den Kram: »Klar haben wir gut trainiert, aber für unsere Entwicklung brauchen wir kontinuierlich Spiele, und da bringt eine Pause eigentlich mehr Nachteile als Vorteile. Wir müssen jetzt wieder neu in einen Rhythmus kommen.«

Dass den Mittelhessen das Sonntag zügig gelingt, wird gegen die starke Auswahl vom Bayer-Kreuz vonnöten sein. Diese stehen im Klassement mit nur zwei Niederlagen auf dem dritten Platz, während die Lahnstädter auf Rang sechs notiert sind, jedoch nur einen Sieg Rückstand auf die Playoff-Plätze aufweisen.

»Es wird eine große Herausforderung für uns. Wir müssen es schaffen, in einen besseren offensiven Spielfluss als zuletzt zu kommen. Leverkusen ist eine körperlich starke Mannschaft und sehr tief besetzt«, weiß Berov um die Stärke der Rheinländer. Deren stärkster Akteur ist Forward Lars Thiemann, der pro Spiel auf 15,8 Punkte und 8,8 Rebounds kommt und dessen Kreise es einzugrenzen gilt.

»Wir müssen es schaffen, mal wieder so ein Spiel wie in Bonn abzuliefern. Wenn uns das gelingt, dann können wir das Spiel hoffentlich lange offen halten und vielleicht den Sieg beim Favoriten klauen«, blickt Berov auf das Match. Personell kann der Übungsleiter aus dem Vollen schöpfen und beschreibt die Situation im Kader wie folgt: »Dieses Jahr ist es so, dass wir einen Stamm von 15 NBBL-Spielern haben. Das ist ein Luxusproblem, da wir nur zwölf nominieren können. Aber das ist eine bessere Situation als im letzten Jahr, als wir oftmals zu wenige Spieler waren«.

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