19. August 2019, 21:41 Uhr

Abstiegsgespenst geht um

19. August 2019, 21:41 Uhr
Die Herren 40 vom TV Watzenborn um Thomas Benning nehmen den vorletzten Platz in der Verbandsliga ein. (Foto: ras)

Ein schwarzes Wochenende für die heimischen Herren-Mannschaften in der Tennis-Verbandsliga der Altersklassen. Die drei Teams bezogen nicht nur Niederlagen, in zwei Fällen sogar sehr deutliche, sie stehen damit in ihren Klassen auch jeweils mit dem Rücken zur Wand. Das gilt für die Herren 50 des TV Watzenborn, die gegen den SC Frankfurt 80 unglücklich mit 4:5 das Nachsehen hatten und angesichts des schweren Restprogramms (gegen Tabellenführer Eltville und in Bad Soden) Gefahr laufen, auf dem vorletzten Rang zu verharren. Für die beiden Herren-40-Mannschaften eine günstige Prognose zu stellen, fällt nach den letzten Ergebnissen und vor den kommenden schweren Aufgaben alles andere als leicht. So bezog der TC Wettenberg auf eigener Anlage gegen die MSG Hausen/Obertshausen eine 1:8-Niederlage. Am kommenden Wochenende erwarten die Wißmarer Spitzenreiter RW Sprendlingen. Wollen sie noch eine Chance auf den Klassenerhalt haben, müssen sie in dieser Partie punkten. Nur geringfügig besser sieht es bei den Alterskollegen des TV Watzenborn aus, die gegen den bis dato sieglosen TC Bad König mit 2:7 unterlag und nun gegen Spitzenreiter TC Bad Homburg und/oder den Dritten TC Groß-Zimmern Zählbares einfahren müssen, um dem Abstieg zu entgehen.

Herren 40, Gr. 71 (6er) / TV Watzenborn - TC Bad König 2:7: Ersatzgeschwächt stand der TVW gegen die Mannschaft aus dem Odenwald auf verlorenem Posten. So musste Olgerd Jarzinka, der bereits am Vortag bei den Herren 50 im Einsatz gewesen war, mit auflaufen, hatte gegen Ingo Sperfeld aber in zwei Sätzen das Nachsehen. Für Watzenborn punktete im Einzel der erneut stark aufspielende Marcus Krapp, der Mario Friedrich mit 6:4, 1:6, 6:2 bezwang. Ein weiterer Erfolg blieb den Gastgebern in den Einzeln versagt, sodass die Südhessen vor den Doppeln uneinholbar mit 5:1 vorn lagen. Den zweiten Punkt zum Mannschaftsergebnis steuerten für Watzenborn Jarzinka/Wagner bei, die Friedrich/Bergenthal mit 6:1, 6:2 schlugen.

Watzenborn: Marcus Krapp 6:4, 1:6, 6:2, Olgerd Jarzinka 1:6, 2:6, Martin Hablowetz 7:5, 1:6, 6:7, Thomas Benning 1:6, 4:6, Andreas Wagner 4:6, 1:6, Christoph Müller 3:6, 1:6; Krapp/Benning 2:6, 4:6, Jarzinka/Wagner 6:1, 6:2, Hablowetz/Müller 6:4, 6:7, 3:10.

Gr. 72 (6er) / TC Wettenberg - MSG Hausen/Obertshausen 1:8: Auch die Wettenberger konnten nicht ihre Bestbesetzung aufbieten und hatten keine Chance in dieser Partie. Nur Thomas Ott gewann an eins seine Partie gegen Thomas Faust mit 6:4, 6:1. Und immerhin erreichte der TCW dreimal den dritten Satz, doch Volker Luh (4.6, 6:4, 1:6 gegen Uwe Hasse), Roland Bärwald (3:6, 6:3, 3:6 gegen Oliver Ewald) und auch Thorsten Müller-Rietdorf (3:6, 6:4, 1:6 gegen Marcus Müller) gingen hier leer aus. Damit musste Wettenberg einem Konkurrenten im Abstiegskampf beide Punkte überlassen und ziert nun allein das Tabellenende.

TC Wettenberg: Thomas Ott 6:4, 6:1, Volker Luh 4:6, 6:4, 1:6, Roland Bärwald 3:6, 6:3, 3:6, Ralf Diehl 1:6, 1:6, Torsten Loeper 3:6, 3:6, Thorsten Müller-Rietdorf 3:6, 6:4, 1:6; Ott/Luh 3:6, 3:6, Bärwald/Diehl 1:6, 1:6, Loeper/Müller-Rietdorf 2:6, 3:6.

Herren 50, Gr. 84 (6er) / TV Watzenborn - SC Frankfurt 4:5: »Ärgerlich war, dass wir alle drei Matchtiebreaks verloren haben«, berichtete Spielführer Matthias Pfarschner. Trotz eines 2:4 nach den Einzeln waren die Doppel hart umkämpft, sehr spannend und auf einem hohen Niveau. »Im Regen konnten wir die ersten beiden Doppel bei einbrechender Dunkelheit gewinnen«, ergänzte der Kapitän. Beim Stand von 4:4 ging es in das dritte Doppel. Hier bezogen Udo Spiller und Christoph Müller eine unglückliche Drei-Satz-Niederlage gegen die Frankfurter Moritz Finkelnburg/Sebastian Külps.

TV Watzenborn: Olgerd Jarzinka 6:3, 6:4, Matthias Pfarschner 6:7, 0:6, Udo Spiller 6:4, 6:2, Peter Schreiner 2:6, 2:6, Matthias Bonnessen 6:4, 2:6, 7:10, Burkhard Rustige 6:4, 0:5, 12:14; Pfarschner/Schreiner 7:5, 6:4, Jarzinka/Rustige 6:4, 6:4, Spiller/Müller 7:5, 4:6, 7:10.

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