10. November 2019, 22:37 Uhr

FC Gießen

Ärger nach Pyro-Zündelei beim FC Gießen

Dem FC Gießen könnte nach dem Hessen-Derby in der Fußball-Regionalliga Südwest gegen Kickers Offenbach eine Geldstrafe drohen.
10. November 2019, 22:37 Uhr
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Von Harald Friedrich
Kurz vor Spielbeginn zünden Gießener Anhänger im Waldstadion Pyrotechnik. Die Aktion könnte für den FC Gießen noch ein Nachspiel haben. (Foto: Friedrich)

Die rund 500 anwesenden Fans der Offenbacher Kickers waren im Hessen-Derbyam Samstag gegen den FC Gießen während der 90 Minuten lautstark zu hören - für Aufsehen aber sorgten die Gießener Anhänger, die mit ihrem Verhalten dafür gesorgt haben, dass dem Fußball-Regionalligisten nun eine Geldstrafe droht.

Vor dem Anpfiff stießen rote Rauchschwaden aus dem Gießener Block, Pyrotechnik wurde gezündelt. Die anwesende Ordnungspolizei identifizierte noch während der Partie den vermeintlichen Täter, der des Stadions verwiesen wurde. Zwei anderen wurde bereits zuvor der Eintritt verwehrt. Teile der Gießen Supporters, offenkundig verärgert darüber, verließen daraufhin Mitte der zweiten Hälfte das Stadion, indem sie ihren Unmut lautstark kund taten. Andreas Heller, Abteilungsleiter Fußball beim FC Gießen: »Dass das Abbrennen von Pyrotechnik verboten ist, steht in der Stadionordnung.« In der Regel wird ein Verfahren gegen den Verein eingeleitet, wenn der Schiedsrichter den Bengalo-Vorfall im Spielbericht vermerkt - davon ist in diesem Fall auszugehen, die Partie stand unter größerer öffentlicher Beobachtung. Eine Geldstrafe im niedrigen vierstelligen Bereich also ist denkbar.

Ansonsten verlief das Derby friedlich: Rund 30 Polizisten empfingen die Offenbacher Fans am Samstagmittag am Gießener Hauptbahnhof, die Shuttle-Busse wurden genutzt. Auch der Fanmarsch von rund 50 Gießener Anhängern vom Berliner Platz Richtung Stadion wurde im Vorhinein bei der Polizei angemeldet. Die Grünberger Straße wurde dadurch kurzzeitig blockiert.



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