11. November 2019, 21:22 Uhr

8:8 im Kellerduell

11. November 2019, 21:22 Uhr
Moritz Schreiber und sein TTC Wißmar bleiben durch das 8:8 in Großen-Linden in der Tabelle einen Platz vor dem Konkurrenten. (Foto: ras)

Obwohl der Post-SV Gießen am vergangenen Wochenende kein Spiel in der Tischtennis-Bezirksoberliga bestritten hat, konnte die Tabellenführung mit 14:0 Punkten verteidigt werden. Auf Rang drei befindet sich der NSC Watzenborn-Steinberg II, der sich gegen die TTF Niederbieber mit 9:6 durchsetzen konnte. Der TSV Klein-Linden bestätigte mit dem 9:2-Erfolg gegen die TTG Mücke einen guten sechsten Platz. Etwas abgeschlagen findet sich der TTC Wißmar auf Rang neun wieder, gefolgt vom TV Großen-Linden II, dem TSV Allendorf/Lda. II und Mücke auf den Abstiegsplätzen.

TV Großen-Linden II - TTC Wißmar 8:8: In einem spannenden Derby wurde am Freitagabend kein Sieger gefunden. Wißmar reiste mit zwei Ersatzspielern an und konnte die Partie trotzdem eng gestalten. In den Doppeln setzten sich die Gäste mit Tom Tworuschka/Moritz Schreiber in drei Sätzen gegen Thomas Krämer/Arne Friede durch. Michel Seibert/Noel Kreiling brauchten fünf Durchgänge, ehe sie Daniel Schmidt/Gebhard Mandler besiegt hatten. Für Großen-Linden punkteten lediglich Steffen Pohl/Simon Frodl-Dietschmann im Doppel gegen Carsten Schmidt/Frank Fahrland, sodass die Gastgeber mit einem 1:2-Rückstand in die Einzel gingen. Hier drehte sich zwischenzeitlich das Blatt. Pohl und Frodl-Dietschmann sicherten sich im ersten Paarkreuz die Punkte gegen Schreiber und Tworuschka, und auch Schmidt und Friede blieben siegreich, brachten den TV mit 5:3 in Führung und hielten diese bis zum 7:6. Kreiling und Fahrland sorgten dann jedoch für das Wißmarer 8:7 und erzwangen das Entscheidungsdoppel. Hier setzten sich Pohl/Frodl-Dietschmann in fünf Sätzen gegen Tworuschka/Schreiber durch und sicherten den Gastgebern einen Punkt. »Wir haben mit einer sehr starken Mannschaftsleistung, besonders auch dank einer starken Leistung unserer Ersatzspieler, einen Punkt geholt«, freute sich Seibert. »Es war ein sehr gutes Spiel, was bis zum Schluss spannend war.«

TSV Klein-Linden - TTG Mücke 9:2: Wie so oft in dieser Saison hatte die TTG Mücke mit Personalproblemen zu kämpfen. »Daher sind wir als klarer Favorit in die Partie gegangen und sind der Rolle auch gerecht geworden«, erklärte TSV-Mannschaftsführer Matthias Nicolai. Lediglich im Doppel konnten die Gäste überzeugen und holten sich zwei Punkte. Rene Nicklas und Dirk Wendel setzten sich hier gegen Nicolai und Jörg Drolsbach durch, Tobias Metz und Peter Sames blieben gegen Alexander Roßbild/Christian Fensterer erfolgreich. In der Folge wollte den Gästen jedoch kein Punktgewinn mehr gelingen. Drei Fünf-Satz-Matches gingen nach hartem Kampf an Kleinlinden, und auch die drei Vier-Satz-Spiele blieben bei den Hausherren. »Mit sieben Punkten aus den letzten vier Spielen stehen wir zurzeit gut da, so kann es weiter gehen«, freute sich Nicolai. Elmar Schaub auf TSV-Seite war an drei Punkten beteiligt.

NSC Watzenborn-Steinberg II - TTF Niederbieber 9:6: Einige Mühe hatte der NSC mit den Gästen aus Niederbieber. »Es war ein schweres Spiel und ein knapper Sieg«, erklärte Thomas Domicke, der selbst einen Punkt in seinem zweiten Einzel zum Gesamterfolg beisteuern konnte. Nach den Doppeln war man mit einer 2:1-Führung in die Einzel gegangen und konnte diese durch Siege von Tim Neuhof, Martin Richter und Bernd Commerscheidt weiter auf 5:2 ausbauen. Die TTF blieben jedoch hartnäckig, erarbeiteten sich das zwischenzeitliche 6:6-Unentschieden, ehe Watzenborn im Schlussspurt noch mal die Zügel anzog. »Es konnte keiner von uns an diesem Tag glänzen, aber eine geschlossene Mannschaftsleistung hat uns am Ende die Punkte gebracht«, meinte Domicke.

TSV Allendorf/Lda. II - FT Fulda 4:9: Auch wenn Allendorf seine beiden Spitzenspieler aufbieten konnte, war man im Mittelfeldduell mit Fulda bis auf wenige Matches klar unterlegen. Bis zum 3:3 durch Walter Grohmann konnten die Gastgeber das Spiel ausgeglichen gestalten. In der Folge zog Fulda jedoch auf 7:3 davon und hatte bereits die Vorentscheidung erzwungen. In den Doppeln konnten nur Ulrich Bandt/Tim Leipold punkten, die Einzelzähler sicherten zudem Arvid Volkmann und Bandt.

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