26. Dezember 2016, 22:39 Uhr

46ers chancenlos in Bonn

Kein Weihnachtsgeschenk für die Gießen 46ers: Am Montag gab es für die Bundesliga-Basketballer eine deutliche 68:90 (30:41)-Niederlage bei den Telekom Baskets Bonn, welche die Pokalhoffnungen der 46ers gedämpft hat.
26. Dezember 2016, 22:39 Uhr
Dwayne Evans (Gießen) zieht zum Korb, ist mit den 46ers in Bonn am Sonntagabend aber chancenlos. (Foto: Vogel)
»Wir haben den Ball nicht gut genug bewegt«, war auch Aufbauspieler Joshiko Saibou nicht zufrieden mit dem Angriffsspiel seiner Mannschaft, die zu selten Lösungen gegen die Bonner Verteidigung fand und sich oftmals in den letzten Sekunden der Schussuhr mit Notwürfen zu helfen wissen musste.
Dazu gelang es Bonn am offensiven Brett wiederholt für zweite Chancen zu sorgen, und auch von außen lief es bei den Gießenern angesichts von gerade einmal fünf Treffern bei 18 Distanzwürfen äußerst mäßig. Zudem konnten die kleinen Spieler zu selten Justin Sears aus dem Pick and Roll in Szene setzen, der 46ers-Center ging mit acht Punkten und zwei Rebounds nach Hause.
Dafür waren es insbesondere die gut werfenden Forwards der Baskets, Ken Horton (18 Punkte, 13 Rebounds) und Ojars Silins (20 Zähler, 4/5 Dreier), die den 46ers weh taten. Bei den Rheinländern lief der Ball im Gegensatz zu den Hessen gut, satte 30 Assists verzeichneten die Telekom Baskets – alleine neun gingen auf das Konto von Bonns Pointguard Josh Mayo.

Topscorer Thompson unter Kontrolle

Dass wir zulassen, dass sie so gut den Ball bewegen, hat uns überrascht. Gegen eine große Mannschaft muss man entweder sich selbst oder den Ball besser bewegen, um sich nicht nur solide, sondern gute Würfe zu erarbeiten. Wir haben heute nur viele solide Würfe genommen«, ärgerte sich Denis Wucherer nach der Partie. »Richtig viel Gutes haben wir heute nicht gesehen.«
) zu verkürzen und sie durch Thomas Scrubb sogar die Chance hatten, bis auf zwei Zähler an die Gastgeber heranzukommen. Doch der Dreier verfehlte sein Ziel, im Gegenzug trafen die Hausherren einen Distanzwurf und Gießens beste Phase fand ein jähes Ende. »In dieser Phase haben wir es mal geschafft, die gute Verteidigung, die wir gespielt haben, in ein schnelles Spiel umzumünzen; mit frühen, guten Entscheidungen ein Tempo gespielt, das man gegen so eine große, physische Mannschaft wie Bonn braucht. Da haben wir am ehesten das gespielt, was wir uns vorgenommen hatten, aber das hat Bonn eben nicht über 40 Minuten zugelassen. Es war das erste Mal seit dem Bayreuth-Spiel, dass wir völlig chancenlos waren«, analysierte Wucherer.
Bereits heute Abend, wenn die Barockstädter bei den Tigers Tübingen antreten, könnten also auch die letzten Chancen für die Gießener zunichte gemacht werden.

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