20. September 2019, 21:17 Uhr

2020 mit S*-Klasse

20. September 2019, 21:17 Uhr
Sauer

Er ist »die Stimme« am Mikrofon bei zahlreichen Springturnieren in der Region. Seit 2015 zeichnet Mark-Alexander Sauer aber nicht nur für die Moderation vom Richterwagen aus verantwortlich, sondern ist Mitinitiator und Manager der Mittelhessen-Tour. Wir sprachen mit dem 39-jährigen Laubacher über die Beliebtheit der Serie, die Motivation der Sponsoren und die Zukunft des Formats.

Herr Sauer, die fünfte Mittelhessen-Tour der Springsportförderung ist erfolgreich zu Ende gegangen. Was macht die Serie aus Ihrer Sicht so beliebt?

Mark-Alexander Sauer: Ich denke, es liegt an der Kombination aus mehreren Dingen. Zum einen starten die Reiter in den einzelnen Touren mit Konkurrenz aus dem eigenen Leistungssegment. Zum Beispiel in der mittleren Tour in Springprüfungen der Klasse L, die nur für Leistungsklasse 4 und 5 ausgeschrieben werden und nicht wie so oft noch für LK 3. Außerdem sind in den Prüfungen keine Profis zugelassen. Die ausgeschriebenen Preise sind natürlich auch interessant, hier gibt es neben dem Geldpreis die exklusiven Ehrenpreise, die nur durch Leistung zu bekommen sind. Die Lehrgänge für die erfolgreichsten Teilnehmer jeder Gesamtwertung finden bei renommierten Trainern statt.

Sie sind als Tour-Manager mit Herzblut dabei, sozusagen die Schnittstelle zwischen Sponsoren und Reitern. Was bedeutet die Nachwuchsförderung für Sie und Ihre Partner der Springsportförderung?

Sauer: Es ist wie bei allen Sportarten, wenn wir nicht früh genug an den Nachwuchs denken und ihn fördern, dann fehlen uns irgendwann die Reiter. In der Tour sind ja in den letzten Jahren schon einige Teilnehmer geritten, die heute im Kader die hessischen Landesfarben vertreten und bei deutschen Meisterschaften wie auch internationalen Turnieren an den Start gehen. Es ist einfach eine tolle Sache, wenn man sieht, wie die Reiter sich sportlich weiterentwickeln und sich in immer schwereren Prüfungen beweisen. Aber auch die soziale Komponente ist aus meiner Sicht wichtig. Durch die häufige Begegnung bei unterschiedlichen Wettkämpfen entstehen recht viele Freundschaften. Wir sind so zu einer großen Reiterfamilie zusammengewachsen.

Nach der Tour ist bekanntlich vor der Tour. Wie geht es im nächsten Jahr weiter, was sind die Perspektiven?

Sauer: Das primäre Ziel ist, den Reitsport in der Region zu fördern. Das wollen wir auf alle Fälle beibehalten. Die Tour hat ja schon ein prima Konzept, aber natürlich wird auch daran immer wieder gefeilt. Wenn sich eine gute Sache ergibt, in der ich eine Förderung für den Reitsport erkennen kann, werde ich natürlich immer versuchen, die passenden Mittel zu bekommen, um sie dafür einzusetzen. Für die Saison 2020 steht neben der Mittelhessen-Tour auch die Premiere der Nordhessen-Tour an. Hier wird es nach dem bewährten Prinzip der Mittelhessen-Tour laufen, mit der Erweiterung um eine schwere Tour in der Klasse S*.

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