15. September 2021, 21:33 Uhr

»Eisern« nach Prag

15. September 2021, 21:33 Uhr
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Von SID
Über 3000 Fans begleiten Union Berlin nach Prag. FOTO: IMAGO

Mit Europa-Euphorie gegen den Liga-Kater: Fußball-Bundesligist Bayer Leverkusen will sich auf der internationalen Bühne den Frust von der Seele schießen - und gleich zum Auftakt frisches Selbstvertrauen für die weitere Saison in der Europa League tanken. Fans und Mannschaft von Union Berlin fiebern indes dem Gruppenstart in der Conference League bei Slavia Prag entgegen. Die Eisernen sind beste Werbung für den neuen Wettbewerb.

Die Leverkusener erwartet in einer kniffligen Gruppe mit Betis Sevilla und Celtic Glasgow zunächst die vermeintlich einfachste Aufgabe. »Wir haben den Anspruch, um den ersten Platz mitspielen zu wollen«, sagte Trainer Gerardo Seoane vor der Partie am Donnerstag (18.45 Uhr/TVNOW) gegen Ferencvaros Budapest.

Dabei hofft Bayer wie beim Spektakel gegen Borussia Dortmund (3:4) auf eine furiose Offensivleistung - allerdings mit einer stabileren Defensive und einem diesmal positiven Ergebnis. »Entscheidend ist für uns ein guter Start und eine Reaktion zum Spiel vom vergangenen Samstag gegen Dortmund«, sagte Seoane.

Für den früheren Kölner Coach Peter Stöger, der seit Sommer auf der Trainerbank des ungarischen Serienmeisters sitzt, sind die Rollen dennoch klar verteilt. Die Qualitäten von Leverkusen seien »wirklich unglaublich. Da sind Jungs dabei, die wirklich richtig gut kicken können, aber auch welche, die körperlich stark sind«, sagte der Österreicher: »Da müsste schon einiges zusammenpassen, Favorit ist Bayer Leverkusen.

Die ersten Union-Fans haben sich schon auf den Weg nach Prag gemacht, die »Stadt der hundert Türme« soll sich spätestens am Donnerstag fest in eiserner Hand befinden. Rund 3000 rot-weiße Anhänger in allerbester Europacup-Laune werden erwartet, wenn der Berliner Bundesligist beim tschechischen Meister Slavia Prag (18.45 Uhr/Nitro) sein erstes Gruppenspiel in der Conference League bestreitet.

Während der neue Wettbewerb für den Gegner einen Zwei-Klassen-Abstieg bedeutet, ist er für Union ein Fußball-Fest. »Das Prickeln hat schon begonnen«, sagte Trainer Urs Fischer.



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