12. Juni 2017, 21:52 Uhr

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12. Juni 2017, 21:52 Uhr
GW

Hat Hoffenheim Sie noch mal zu einem anderen, besseren Fußballer gemacht? – (...) »Nein, ich habe Hoffenheim zu einer besseren Mannschaft gemacht.« (Sandro Wagner im Interview der Frankfurter Allgemeinen Zeitung)

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Als Gesicht eines sonst farblosen Vereins genießt Völler einen Status der Immunität, wie er sonst nur Franz Beckenbauer (...) zu eigen ist. Kaum jemand traut sich, Völler anzugreifen, wenn in Leverkusen etwas schiefgeht. Sollte er bei Heiko Herrlich wieder nicht die richtige Wahl getroffen haben, könnte es jedoch an der Zeit sein, mehr als nur den Trainer zu hinterfragen. (Richard Leipold in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung)

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Völler (...) wünscht sich vom Trainer Herrlich den »aktiven und attraktiven Fußball« eines Roger Schmidt mit der Einfühlsamkeit eines Tayfun Korkut. Im Idealfall ist Herrlich also ein Hybrid aus jenen beiden Trainern, mit denen Leverkusen jüngst die schlechteste Saison der jüngeren Klubgeschichte abschloss. (Ulrich Hartmann in der Süddeutschen Zeitung)

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Frühere Mitstreiter beschreiben ihn als Menschenfänger. Andere, Geschäftspartner der Kaiserslauterer Vorstandsjahre, sagen, er könne vor allem täuschen, tricksen und lügen. Ein Spielerberater nennt ihn eine »linke Bazille«. (Jörg Kramer im Spiegel über Stefan Kuntz)

»Wo brauchen wir noch einen Headcount? (...) Ich bin ein großer Freund von Lean Management und effizienten Strukturen.« Zu seinen Leuten sage er: »Ihr seid alle kleine Entrepreneure, egal ob ihr im Service arbeitet oder auf Direktorenebene.« So hat ein deutscher Fußballclub-Boss auch noch nicht geredet. (Martin Machowecz in der Zeit über Oliver Mintzlaff von RB Leipzig)

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»Der Kulturunterschied war einfach sehr groß. Mit dem Verein sind wir an einem meiner ersten Tage zum Schießtraining beim Militär gegangen: Wir haben Pistolen, Gewehre, Raketenwerfer und Handgranaten ausprobiert, das war schon ein Erlebnis, das neu war für mich.« (Kevin Kuranyi in der FAS über seine Zeit bei Dynamo Moskau)

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»Es ist ein Privileg, ihm zusehen zu können. Ich will kein einziges Barca-Spiel verpassen, weil ich glaube, dass wir etwas verlieren werden, was unwiederholbar ist, wenn er aufhört. Ich bin ein großer Basketballfan. Ich erinnere mich daran, wie ich in der Nacht um vier Uhr aufgestanden bin, um Michael Jordan spielen zu sehen. Selbst wenn ich am nächsten Tag morgens Training hatte. Weil ich fühlte, nichts von dem verpassen zu wollen, was er macht, bevor er aufhört. Und jetzt ist es das Gleiche. (Pep Guardiola beim Sender Catalunya Radio über Lionel Messi, protokolliert vom Fußball-Magazin 11Freunde)

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Ihre Geisteshaltung war ein Luxusphänomen. Sie war nur möglich in einer Phase der Prosperität, die sich aus Marshallplan und Aufbauwillen speiste. Sie waren die frühen Wohlstandsverwahrlosten. (Christoph Schwennicke vor zehn Jahren im Politik-Magazin Cicero über die »68er«, jetzt erneut veröffentlicht)

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Seit Jahren macht sich Ex-Bayern-Trainer Josep »Pep« Guardiola für die Unabhängigkeit Kataloniens von Spanien stark. (...) Auf einer Kundgebung rief er zu Ungehorsam gegenüber der Zentralregierung auf. »Wir werden am 1. Oktober über unsere Zukunft abstimmen, auch wenn der spanische Staat das nicht möchte«, sagte er am Sonntag vor Tausenden Demonstranten in Barcelona. (Spiegel online)

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Wenn ich mein Geschlecht frei wählen könnte, dürfte ich die Damentoiletten im Fußballstadion benutzen, was eine große Erleichterung wäre. (...) Und ich wüsste endlich, warum ich nach 15 Jahren Arbeit für mein Magazin immer noch nicht Chefredakteur bin: die gläserne Decke. Sie wissen schon. Mit meinem Namen bin ich ohnehin unzufrieden. Ich finde Clara schöner als Ralf. (»Warum wir uns unser Geschlecht nicht vorschreiben lassen sollten« von »Clara Neukirch« im Spiegel)

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»Viele Comedians (...) sind so erfolgreich, weil (...) sie das ganze Leben lustig finden. Mario Barth findet die Witze, die er macht, witzig. (...) Genau wie die ganzen anderen Schranzen bei RTL, Bülent Ceylan, Paul Panzer. Und ich finde das Leben eher traurig und habe darum als Antwort auf meine Melancholie den Humor, um sie zu überwinden.« (Heinz Strunk im SZ-Interview) (gw)

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(www.anstoss-gw.de mit gw-Blog »Sport, Gott & die Welt« / Mail: gw@anstoss-gw.de)

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