21. Juli 2017, 22:52 Uhr

Wehens neuer Angriff auf die Spitze

21. Juli 2017, 22:52 Uhr

Seit acht Jahren hofft der SV Wehen Wiesbaden auf die Rückkehr in die 2. Fußball-Bundesliga. Nach der starken Rückrunde in der Vorsaison nehmen die Hessen voller Selbstvertrauen in dieser Spielzeit einen neuen Anlauf und wollen das große Ziel endlich verwirklichen.

Auch wenn Sportdirektor Christian Hock das Wort Aufstieg nicht in den Mund nimmt, spukt es doch in den Gedanken aller Beteiligten herum. »Wir wollen mindestens so eine Rückrunde spielen wie zuletzt. Was dann herauskommt, werden wir sehen. Es gibt 19 Mannschaften, die das gleiche wollen. Von daher wäre es vermessen, gleich vom Aufstieg zu reden«, sagte Hock.

Beim Saisonauftakt am Samstag um 14.00 Uhr gegen Aufsteiger FC Carl-Zeiss Jena möchte Wehen gleich eine erste Duftmarke setzen. »Jena kommt mit der Euphorie des Aufstiegs. Wir gehen mit Respekt in dieses Spiel. Aber wir wollen unsere Dominanz dem Gegner aufdrücken und den Zuschauern zeigen, dass wir schönen und ansehnlichen Fußball spielen«, sagte Trainer Rüdiger Rehm. »Wir wollen mit viel Leidenschaft, viel Laufbereitschaft und Willen dieses Spiel gewinnen.«

Die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Saison sind nicht schlecht. Der Stamm der Mannschaft, die in der ersten Jahreshälfte vorzüglich harmonierte, blieb zusammen. Einzig Marc Lorenz verließ den SVWW und wechselte zum Aufstiegsfavoriten Karlsruher SC. Lukas Watkowiak (FSV Mainz 05), Jeremias Lorch (SG Sonnenhof Großapsach), Sören Reddemann, Agyemang Diawusie (beide RB Leipzig), Moritz Kuhn (SV Sandhausen) und Stephan Andrist (Hansa Rostock) sind neu im Kader und sollen die Qualität noch einmal anheben.

»Wir haben eine eingespielte Mannschaft. Mit den Neuzugängen sind wir auf allen Positionen generell gut besetzt. Das ist eine verschworene Truppe, die im Trainingslager zusammengewachsen ist. Jetzt wollen wir den nächsten Schritt machen«, erklärte Hock. »Ich wünsche mir den größtmöglichen Erfolg.«

Zudem fordern die Verantwortlichen von der Mannschaft einen attraktiven Fußball, mit dem mehr Zuschauer in die notorisch leere Brita Arena gelockt werden sollen. »Das wird nur funktionieren, wenn wir oben dabei sind«, betonte Hock.

Nach dem Auftakt gegen Jena heißen die nächsten Gegner Osnabrück, Aufsteiger Unterhaching und Zweitliga-Absteiger Karlsruhe. »Das ist kein leichtes Auftaktprogramm. Gegen Aufsteiger ist es immer schwer. Zum Glück spielen wir daheim. Da liegt der Vorteil bei uns. Osnabrück kennen wir, der KSC ist mit dem Kader ein Topfavorit für den Aufstieg«, sagte Hock.

Personell können die Hessen fast aus dem Vollen schöpfen. Knapp könnte es nur für Kuhn werden. Der Mittelfeldspieler befindet sich nach einem operativen Eingriff wegen einer entzündeten Blase am Fuß erst wieder im Lauftraining. Kevin Pezzoni hat noch leichte muskuläre Probleme. Für Jules Schwadorf kommt ein Einsatz nach seiner Leistenoperation noch zu früh. »Wir sind alle heiß und freuen uns tierisch, dass es endlich losgeht«, sagte Rehm.

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