06. Juli 2018, 20:25 Uhr

WM-Notizen

06. Juli 2018, 20:25 Uhr

Geburt ohne Granqvist

(dpa). Schwedens Kapitän Andreas Granqvist ist zum zweiten Mal Vater geworden. Seine Frau brachte in der Heimat eine Tochter zur Welt, wie Granqvist am Freitag bestätigte. »Ich habe wenig geschlafen. Meine Frau hat einen ganz tollen Job gemacht. Frau und Tochter sind wohlauf, das ist alles, was zählt«, sagte Granqvist. Der schwedische Abwehrchef hatte in Absprache mit seiner Frau darauf verzichtet, für die Geburt zurück in die Heimat zu fliegen. »Meine Frau hat gesagt, dass ich hier bleiben und Fußball spielen soll«, sagte Granqvist. »Eine Tochter zu bekommen ist das Schönste, was es auf der Welt gibt. Und als Fußballer das Viertelfinale bei einer WM zu spielen, ist ebenfalls etwas ganz Besonderes. Ich versuche es alles zu genießen«, sagte der 33-Jährige.

Gediegene Herberge

Die FIFA residiert bei der WM in Moskau im früheren Hotel Ukraina. Die Fünf-Sterne-Luxusherberge, die inzwischen zu einer belgischen Kette gehört, setzt in ihrem feudalen Eingangsbereich ganz auf Marmor, Stein und Gold. Nur in einer Ecke spiegelt sich doch die Fußball-WM wider. Grüner Kunstrasen, ein kleines Tor, ein roter Ball. Zumindest einige Besucher sehen dies als Einladung für ein kleines Spiel an – auch wenn der durch die Empfangshalle holpernde Ball dann doch für hochgezogene Augenbrauen beim gestrengen Sicherheitspersonal sorgt.

Wiederholung gefordert

Mehr als eine Viertelmillion Kolumbianer haben eine Wiederholung des WM-Achtelfinalspiels zwischen ihrer Fußball-Nationalmannschaft und England gefordert. Eine entsprechende Petition hatte am Freitagmorgen rund 270 000 Befürworter. Begründet wird dieser Vorstoß mit dem angeblich irregulären Elfmeter, den Harry Kane zum 1:0 nutzte, und der angeblich falschen Aberkennung eines Treffers von Carlos Bacca in der Verlängerung.

Zahlreiche Sonderzüge

Für das Viertelfinalspiel von WM-Gastgeber Russland gegen Kroatien am Samstag in Sotschi (20.00 Uhr MESZ) sind nach Behördenangaben keine Tickets mehr zu haben. »Das Stadion wird zu 100 Prozent voll sein«, sagte der stellvertretende Gouverneur des Gebiets Krasnodar, Nikolai Dolula, der Agentur Tass. Es würden Sonderzüge mit Fans aus Moskau, St. Petersburg und Rostow am Don erwartet. (dpa)

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