04. Juli 2018, 22:06 Uhr

WM-Notizen

04. Juli 2018, 22:06 Uhr
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Von DPA

Kein Einsatz mehr für Brych

Die Fußball-WM in Russland ist für Schiedsrichter Felix Brych nach nur einem Vorrunden-Einsatz beendet. Der Münchner steht nicht mehr auf der Liste für die weiteren Partien in der K.-o.-Runde und wird am Donnerstag nach Hause reisen, wie der Fußball-Weltverband FIFA mitteilte. Zuvor hatte die »Bild«-Zeitung darüber berichtet. Die beiden deutschen Video-Assistenten Felix Zwayer und Bastian Dankert sind weiterhin beim Turnier dabei. Brych hatte bei der WM das brisante Duell zwischen der Schweiz und Serbien geleitet und war danach wegen eines nicht gegebenen Elfmeters von serbischer Seite massiv angefeindet worden.

Hasebe tritt zurück

Eintracht Frankfurts Makoto Hasebe ist nach dem WM-Aus mit Japan aus der Fußball-Nationalmannschaft zurückgetreten. Es sei der Moment, »meine Zeit mit dem Nationalteam zu beenden«, schrieb der 34-Jährige nach der 2:3-Niederlage im WM-Achtelfinale gegen Belgien auf Instagram. Der Kapitän bedankte sich bei den Fans und bei seinen Teamkollegen für die Unterstützung. »Ich möchte den Kollegen danken, die zwölf Jahre an meiner Seite gekämpft haben und allen Japanern, die mich unterstützt haben«, schrieb der Mittelfeldspieler.

Noch zehn Kandidaten auf Liste

Bei der Wahl des Weltfußballers stehen nur noch zehn statt bislang 24 Kandidaten auf der ersten Auswahlliste. Eine 13-köpfige Jury mit Legenden wie Lothar Matthäus oder dem Brasilianer Ronaldo trifft die Vorauslese, wie der Weltverband FIFA am Mittwoch in Moskau bekanntgab. Anschließend stimmen Kapitäne und Trainer aller Nationalteams, Fans sowie Medienvertreter vom 23. Juli kurz nach dem Ende der WM in Russland bis zum 10. August über den Nachfolger von Cristiano Ronaldo ab. Der Weltfußballer und die Weltfußballerin werden bei den »The Best FIFA Football Awards« am 24. September in London gekürt. Dazu werden Auszeichnungen für die besten Trainer, den Welttorhüter, das schönste Tor und den Fairplay-Preis vergeben.

Nicht gespielt, aber bestens gelaunt

Die Laune stimmt – selbst bei Adil Rami, der noch keine Minute für die französische Nationalmannschaft bei der WM in Russland gespielt hat. »Schlagen Sie ihre Hefte auf, Seite acht, Aufgabe vier«, forderte er mit breitem Grinsen die Medienvertreter bei der Pressekonferenz der Franzosen in Istra am Mittwoch zur Begrüßung auf.

Klinsmann in Japan im Gespräch

Jürgen Klinsmann ist einem Medienbericht zufolge ein Kandidat für das Amt des japanischen Fußball-Nationaltrainers. Der 53-Jährige stehe auf einer Liste ausländischer Kandidaten, berichtete die japanische Sport-Zeitung »Sponichi«, am Mittwoch. Der japanische Verband JFA verhandle bereits mit dem früheren deutschen Nationaltrainer, hieß es. Verbandschef Kozo Tashima sagte dem Blatt, der Verband werde unvoreingenommen über die zukünftige Besetzung des Postens entscheiden.



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