07. September 2016, 12:00 Uhr

U21 klar auf EM-Kurs

(sid) Mit Rekord Richtung EM: Stefan Kuntz hat sein erstes Pflichtspiel als Trainer der U21-Nationalmannschaft mit einer Vorentscheidung in der EM-Qualifikation gemeistert. Das stark verjüngte Team des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) gewann in Finnland 1:0 (1:0) und kann nach dem zehnten Sieg in Folge schon im vorletzten Gruppenspiel gegen Russland das Ticket für die Endrunde 2017 in Polen lösen. »Wir hatten uns vorgenommen, den Platz enger zu machen – das hat mir gut gefallen«, sagte Kuntz, der mit der schwachen Chancenverwertung aber nicht zufrieden war: »Wir waren im Abschluss zu wild. Es gibt Sachen, die können wir verbessern. Wir haben sicher Dinge gesehen, die wir zu kritisieren haben.«
07. September 2016, 12:00 Uhr

Olympia-Torschützenkönig Serge Gnabry (41.) sorgte für die Entscheidung zugunsten der überlegenen deutschen Junioren, die ihren Rekord (zehn Siege zwischen August 2011 und September 2012) einstellten. Mit 24 Punkten führt Deutschland die Gruppe 7 souverän vor Österreich (19) an. Weil die Russen am Dienstag dem Tabellenzweiten zwei Punkte abnahmen (1:1), würde der dann elfte Sieg am 7. Oktober in Ingolstadt sicher zur EM-Qualifikation reichen.
Auf Kunstrasen und vor gut 2000 Zuschauern in Seinäjoki waren die Gäste von Beginn an die deutlich bessere Mannschaft. Im offensiven 4-1-4-1-System spielte sich das deutsche Team, in dem nur noch zwei Silbermedaillen-Gewinner von Rio de Janeiro in der Startelf standen, immer wieder ohne große Gegenwehr vor das finnische Tor. Dort fehlte aber oft die Präzision. Kuntz, der den EM-Titel im kommenden Jahr als Ziel ausgegeben hat, stand oft in seiner Coaching-Zone. »Auf dem Platz möchte ich, dass die Spieler selbst entscheiden«, hatte der Nachfolger von Olympia-Held Horst Hrubesch gesagt. Gnabry machte das kurz vor der Pause mit seinem noch abgefälschten Schuss gut und erlöste seinen neuen Chef. Auch nach der Pause spielten fast nur die deutschen Nachwuchsfußballer nach vorne. Weiterhin machte die DFB-Elf aber zu wenig aus ihren Möglichkeiten.
Deutschland: Schwäbe/Dresden – Weiser, Stark/beide Hertha, Akpoguma/Düsseldorf, Gerhardt/Wolfsburg – Prömel/Karlsruhe – Öztunali/Mainz ab 70. Amiri/Hoffenheim, Dahoud/Mönchengladbach ab 85. Kohr/Augsburg, Arnold/Wolfsburg, Gnabry/Bremen – Werner/Leipzig ab 82. Philipp/Freiburg.

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