26. Juli 2017, 21:55 Uhr

SC Freiburg freut sich auf Europa

26. Juli 2017, 21:55 Uhr
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Von DPA

Den frühen Start in die neue Saison geht der SC Freiburg mit großer Vorfreude an. Denn die Breisgauer kommen am Donnerstagabend (21.05 Uhr/SWR) in den seltenen Genuss von europäischem Fußball. Nicht nur Trainer Christian Streich blickt dem Hinspiel der dritten Qualifikationsrunde zur Europa League gegen den slowenischen Pokalsieger NK Domzale daher optimistisch entgegen. »Für uns ist das natürlich etwas Besonderes«, sagte Streich am Mittwoch. Auch Abwehrspieler Pascal Stenzel freut sich: »Für mich wird das das erste Highlight der Saison«, sagte der Rechtsverteidiger – obwohl ihm der Gegner nicht viel sagt: »Ich kannte den Club ehrlich gesagt nicht und ich glaube, so ging es vielen von uns.«

Trotz aller Vorfreude plagen den Sport-Club einige Verletzungssorgen. Neben den ohnehin fehlenden Abwehrspielern Georg Niedermeier und Manuel Gulde fällt auch noch Offensivspieler Karim Guédé wegen eines Außenbandrisses für fünf bis sechs Wochen aus. Zudem wird U21-Europameister Marc Oliver Kempf nach seinem verlängerten Urlaub noch geschont, sein EM-Kollege Janik Haberer könnte dagegen schon früher als erwartet wieder im Team sein. »Eventuell nehme ich ihn aufgrund der personellen Situation in den Kader«, sagte Streich. Schließlich kann Streich gegen Domzale jede internationale Erfahrung gebrauchen.

Die Slowenen haben sich in den ersten beiden Europa-League-Qualifikationsrunden zunächst gegen Flora Tallinn (Estland) und danach gegen Valur Reykjavik (Island) mit jeweils zwei Siegen durchgesetzt. Außerdem hatten sie bereits zwei Ligaspiele. Dennoch gilt Freiburg als Favorit. »Sie fühlen sich sicher als Außenseiter und haben damit eine Herausforderung, wie wir sie schon öfter hatten«, sagte Streich, der sein Team aber nicht in der Favoritenrolle sieht. »Wir können bestehen, wenn wir eine gute Leistung zeigen«, sagte er. Auch die Vorbereitung auf die Slowenen sei die gleiche wie auf jeden Bundesliga-Gegner gewesen. Das Videostudium habe ihm gezeigt, dass Domzale »unterschiedliche Systeme spielen kann. »Wir müssen genauso fokussiert sein wie in einem Bundesligaspiel«, so Streich



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