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Rückkehrer machen BVB-Boss zuversichtlich

Hans-Joachim Watzke schien glänzender Laune. Nach eher ernüchternden Wochen vor dem Jahreswechsel wirkte der Geschäftsführer von Borussia Dortmund zum Start in die Vorbereitung auf die Rückrunde zuversichtlich wie lange nicht. »Ich habe positive Erwartungen, weil wir wieder mehr Spieler dabei haben«, sagte Watzke am Mittwoch beim Abflug der Mannschaft in das Trainingslager an der andalusischen Sonnenküste. En passant erinnerte er die Profis an das Saisonziel: »Wir wollen wieder die direkte Champions-League-Qualifikation – idealerweise als Vizemeister.«
03. Januar 2018, 22:00 Uhr
DPA

Hans-Joachim Watzke schien glänzender Laune. Nach eher ernüchternden Wochen vor dem Jahreswechsel wirkte der Geschäftsführer von Borussia Dortmund zum Start in die Vorbereitung auf die Rückrunde zuversichtlich wie lange nicht. »Ich habe positive Erwartungen, weil wir wieder mehr Spieler dabei haben«, sagte Watzke am Mittwoch beim Abflug der Mannschaft in das Trainingslager an der andalusischen Sonnenküste. En passant erinnerte er die Profis an das Saisonziel: »Wir wollen wieder die direkte Champions-League-Qualifikation – idealerweise als Vizemeister.«

Nach zwischenzeitlich acht Bundesligaspielen in Serie ohne Sieg und der Trennung von Trainer Peter Bosz versucht die Borussia einen Neustart. »Es ist wichtig, dass der neue Trainer Peter Stöger jetzt die Möglichkeit hat, die Mannschaft näher kennenzulernen und richtige Trainingseinheiten machen zu können«, kommentierte Watzke voller Hoffnung auf einen positiven Effekt des Trainerwechsels.

In Marbella kann Stöger am Feinschliff arbeiten. Der Österreicher deutete mit Bezug auf die hohe Zahl an Gegentoren an, welche Schwerpunkte er setzen will: »Die Mannschaft will eine gesunde Mischung aus dem, was sie schon hat, und dem, was wir uns als defensive Absicherung vorstellen.« Die Rückkehr diverser Rekonvaleszenten könnte ihm die Arbeit erleichtern. In Marco Reus, Mario Götze, Gonzalo Castro und Lukasz Piszczek waren zuletzt vier schmerzlich verletzte Profis mit an Bord der Maschine nach Malaga.

Vor allem mit der fortschreitenden Genesung von Angreifer Reus ist beim BVB die Hoffnung auf mehr Durchschlagskraft verbunden. Der Nationalspieler scheint nach seinem im Mai erlittenen Kreuzbandriss weiter zu sein als erwartet. Am Mittwochabend absolvierte er die erste Einheit ohne Probleme fast komplett mit der Mannschaft. Reus’ Rückkehr in das Team ist eigentlich erst für Februar vorgesehen. Dass Pierre-Emerick Aubameyang an den ersten beiden Trainingstagen fehlen wird, weil er bei der Preisverleihung für die besten afrikanischen Fußballer des Jahres dabei ist, kann Stöger verschmerzen: »Er kommt am Freitag nach. So ist es abgesprochen.«

Dass neue Profis bereits in Spanien dazukommen, erscheint unwahrscheinlich. Allerdings arbeitet BVB-Sportdirektor Michael Zorc laut Medienberichten an einer Verstärkung des Kaders. Auf der Einkaufsliste sollen Abwehrspieler Manuel Akanji (Basel) und der einstige Borusse Henrich Mchitarjan (Manchester United) stehen. Forderungen von Stöger nach einer Aufbesserung des Kaders gibt es jedoch nicht: »Das ist nicht so entscheidend für mich. Qualität ist genug da.«

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