25. Mai 2017, 22:13 Uhr

Kreuzbandriss bei Siegemund

25. Mai 2017, 22:13 Uhr
Kreuzbandriss bei Laura Siegemund. (dpa)

Die bittere Nachricht von ihrem wahrscheinlichen Saisonende wollte Tennisspielerin Laura Siegemund selbst verbreiten. Mit einem Kreuzbandriss fällt die deutsche Nummer zwei auch nach den French Open noch monatelang aus. Keine vier Wochen nach ihrem Triumph von Stuttgart muss die 29-Jährige damit einen Verletzungsschock verdauen. »Ich bin natürlich sehr enttäuscht und traurig, dass ich dadurch die kommenden Turniere – insbesondere die French Open, auf die ich mich sehr gefreut hatte – nicht werde spielen können«, erklärte die Metzingerin am Donnerstagabend via Facebook, »aber mein Blick geht jetzt nach vorne, und ich werde all meine Kraft in eine schnellstmögliche Genesung stecken!«

Das deutsche Damen-Tennis hat für das damit nicht nur für das am Sonntag beginnende zweite Grand-Slam-Turnier des Jahres eine formstarke Hoffnungsträgerin neben der formschwachen Angelique Kerber weniger. Auch Wimbledon und die US Open, die Ende August starten, dürfte Siegemund aller Voraussicht nach verletzungsbedingt verpassen.

Kerber konnte nach ihren Oberschenkelproblemen »wieder voll gesund« nach Paris reisen. Dauerpatientin Sabine Lisicki kündigte nach einer Schulterverletzung ihr Comeback für das Rasenturnier auf Mallorca Mitte Juni an – Siegemund war unterdessen am Mittwoch im Achtelfinale von Nürnberg der folgenschwere Ausfallschritt passiert. Barbara Rittner hatte sofort befürchtet, dass die French Open ohne Siegemund ablaufen. Siegemund habe »einen Knall im Knie« gespürt, berichtete die Bundestrainerin. »Es hat geknackt, sie hat Schmerzen.«

Mit besorgten Blicken hatte Rittner verfolgt, wie Siegemund vom Center Court getragen wurde. Beim Stand von 6:4, 5:5 gegen die Tschechin Barbora Krejcikova war die Weltranglisten-32. mit dem Bein weggeknickt. Sie schrie auf, blieb mit Schmerzen liegen.

Rittner hatte der Sandplatz-Spezialistin aus Metzingen das Halbfinale in Paris zugetraut – und reagierte beim fränkischen WTA-Turnier dementsprechend betroffen. »Laura hat die Form ihres Lebens. Sie ist auf dem Zenit ihrer Karriere«, sagte die Fed-Cup-Teamchefin.

Indes ist Tennisprofi Mischa Zverev beim ATP-Turnier in Genf in das Halbfinale eingezogen. Der ältere Bruder von Alexander Zverev gewann am Donnerstag gegen den Amerikaner Steve Johnson mit 6:4, 7:5. In der Vorschlussrunde bekommt es der Hamburger mit dem Weltranglisten-Neunten Kei Nishikori aus Japan zu tun, der sich gegen den Südafrikaner Kevin Anderson mit 2:6, 6:4, 7:6 (8:6) durchsetzte.

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