17. Oktober 2017, 22:56 Uhr

Basketball

Hawks tadeln Schröder und kündigen Konsequenzen an

17. Oktober 2017, 22:56 Uhr

Nach seiner vorübergehenden Festnahme im vergangenen Monat droht Nationalspieler Dennis Schröder ein teaminternes Nachspiel. Wie die Atlanta Hawks am Montag (Ortszeit) bekanntgaben, muss der 24-jährige Aufbauspieler wegen des Vorfalls mit einer disziplinarischen Maßnahme rechnen. Um welche Maßnahme es sich dabei handelt und wann diese verhängt wird, gab der Verein aus der nordamerikanischen Profiliga NBA nicht bekannt.

»Aufgrund unserer vorläufigen Untersuchungen wissen wir, dass Dennis in eine körperliche Auseinandersetzung verwickelt war. Dieses Verhalten ist nicht akzeptabel und wird von der Hawks-Organisation nicht toleriert«, erklärte General Manager Travis Schlenk in einer Mitteilung. »Dennis wird, sobald der Polizeiprozess weitere Erkenntnisse zutage führt, zu einem angemessenen Zeitpunkt eine disziplinarische Maßnahme erhalten«, hieß es weiter.

Schröder wurde Ende September nach einer körperlichen Auseinandersetzung vorübergehend festgenommen. Er ist seit dieser Saison der Anführer im jungen Team der Hawks. Atlanta trifft zum Auftakt in die neue Spielzeit am Mittwoch (Ortszeit) auf die Dallas Mavericks um Dirk Nowitzki und Liga-Neuling Maxi Kleber. Schröders Einsatz scheint nicht infrage zu stehen.

Popovich wettert gegen Trump

Derweil hat Gregg Popovich, Trainer der San Antonio Spurs, nach jüngsten Äußerungen Donald Trumps seiner Wut über den US-Präsidenten freien Lauf gelassen. »Dieser Mann ist ein seelenloser Feigling, der nur dadurch groß zu werden glaubt, dass er andere schlechtmacht«, sagte Popovich der US-Zeitschrift »The Nation«.

»Wir haben einen pathologischen Lügner im Weißen Haus, intellektuell, emotional und psychologisch ungeeignet für dieses Amt, und die ganze Welt weiß es«, sagte Popovich. Wer mit ihm zusammen- oder für ihn arbeite, solle sich schämen – und wer von ihnen nichts gegen ihn unternehme, erst recht, sagte Popovich.

Die Kritik des NBA-Trainers entzündete sich an Trumps jüngsten Einlassungen zum angeblichen Umgang seiner Amtsvorgänger mit gefallenen US-Soldaten. Trump hatte gesagt, die Präsidenten vor ihm hätten die Angehörigen getöteter Militärs nicht oder nur sehr selten kontaktiert. Das ist erwiesenermaßen eine Falschaussage. Gefragt, ob er die Angehörigen von Soldaten kontaktiert habe, die vor zwei Wochen in Niger getötet wurden, sagte Trump, er werde das gelegentlich tun.

Popovich sagte zu Trumps Kommentaren, tiefer könne man nicht sinken.

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