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Für Leipzig geht es noch um alles

Nur für RB Leipzig steht beim Gruppenfinale der Europa League alles auf dem Spiel: Der ambitionierte Club kämpft als Einziger aus dem Bundesliga-Trio am Donnerstag gegen Rosenborg Trondheim (21 Uhr/Nitro) noch um den Einzug in die K.-o.-Phase. Eintracht Frankfurt und Bayer Leverkusen haben das Weiterkommen unter die letzten 32 schon sicher, die Hessen stehen bei Lazio Rom (18.55 Uhr/DAZN) vor einer attraktiveren Pflichtaufgabe als Bayer Leverkusen bei AEK Larnaka (21 Uhr/DAZN).
12. Dezember 2018, 23:10 Uhr
DPA

Nur für RB Leipzig steht beim Gruppenfinale der Europa League alles auf dem Spiel: Der ambitionierte Club kämpft als Einziger aus dem Bundesliga-Trio am Donnerstag gegen Rosenborg Trondheim (21 Uhr/Nitro) noch um den Einzug in die K.-o.-Phase. Eintracht Frankfurt und Bayer Leverkusen haben das Weiterkommen unter die letzten 32 schon sicher, die Hessen stehen bei Lazio Rom (18.55 Uhr/DAZN) vor einer attraktiveren Pflichtaufgabe als Bayer Leverkusen bei AEK Larnaka (21 Uhr/DAZN).

Die zuletzt in der Bundesliga beim 0:3 in Freiburg enttäuschenden Leipziger müssen dagegen nicht nur gegen den bislang punktlosen Tabellenletzten Rosenborg Trondheim gewinnen, sondern auch auf Schützenhilfe durch den einstigen Schwesterclub RB Salzburg bei Celtic Glasgow hoffen. Celtic liegt auf Rang zwei drei Punkte vor der Mannschaft von Trainer und Sportdirektor Ralf Rangnick. »Wir wollen RB Schützenhilfe leisten«, betonte Salzburgs Trainer Marco Rose vor dem Gruppenfinale. »Wenn sie so spielen wie in den fünf bisherigen Spielen, halte ich es auch nicht für unmöglich, dass sie in Glasgow gewinnen«, meinte Rangnick. Die Frage wird sein, wie ernst es die Leipziger wirklich nehmen, denn das Saisonziel ist der Einzug in die Champions League, und vor Weihnachten stehen noch drei wichtige Bundesligaspiele an. Glaubt man Innenverteidiger Ibrahima Konaté, dann müsste RB den norwegischen Doublegewinner, dessen Saison beendet ist, überrollen. »Für uns ist das ein Schicksalsspiel«, sagte der Franzose der »Bild«. Rangnick dagegen hatte nach der 0:1-Niederlage in Salzburg erklärt: »Wir haben nichts dagegen, noch ein bisschen länger in der Europa League zu spielen, unsere Priorität liegt ganz klar auf der Bundesliga.«

Bayer-Trainer Heiko Herrlich verzichtet auf Zypern auf acht Stammspieler. Torhüter Lukas Hradecky, Jonathan Tah, Sven Bender, Karim Bellarabi, Charles Aranguiz, Kevin Volland, Tin Jedvaj und Nationalspieler Kai Havertz stiegen am Mittwoch gar nicht erst in den Flieger. Tah, Bender und Bellarabi sind angeschlagen und sollen individuell trainieren, um am Sonntag in Frankfurt dabei sein zu können. Die anderen Spieler werden wegen der hohen Belastung der vergangenen Wochen geschont. »Es macht absolut Sinn, die Belastung zu verteilen, da wir im Frühjahr hoffentlich noch einige Englische Wochen haben werden«, sagte Sportdirektor Simon Rolfes. »Wir werden trotzdem eine gute Mannschaft auf dem Platz haben, die das Ziel Gruppensieg erreichen kann.« Mit einem Sieg wäre Bayer sicher Erster.

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