30. Mai 2017, 21:29 Uhr

DFB-Botschafter Hitzlsperger wirbt für Toleranz

30. Mai 2017, 21:29 Uhr
Hitzlsperber

Im Kampf gegen Diskriminierung hat sich der Deutsche Fußball-Bund prominente Unterstützung ins Boot geholt. Ex-Nationalspieler Thomas Hitzlsperger soll künftig als DFB-Botschafter für Vielfalt den Weg zu mehr Toleranz ebnen – sowohl an der Basis als auch bei den Profis. »Vielfalt beinhaltet so viele Themen. Religion, Ehrenamt, Homophobie – da gibt es keine Grenzen«, betonte der 35-Jährige am Dienstag bei seiner offiziellen Vorstellung in Frankfurt.

Hitzlsperger war die logische Wahl des DFB bei der Suche nach einer Person mit hoher Glaubwürdigkeit. Anfang 2014, kurz nach dem Ende seiner Karriere, hatte er sich als erster deutscher Profi-Fußballer öffentlich zu seiner Homosexualität bekannt. »Das hat mein Leben bereichert. Es war zwar eine krasse Veränderung, hat mir aber den Weg vorgegeben«, berichtete Hitzlsperger.

In seiner Rolle als DFB-Botschafter möchte er künftig um noch mehr Offenheit und Toleranz in den verschiedensten Bereichen des gesellschaftlichen Lebens werben. »Das ist eine große und ehrenvolle Aufgabe«, betonte er. Den ersten Einsatz wird der frühere Profi beim Confed Cup (17. Juni bis 2. Juli) in Russland haben. Dort gehört er zur offiziellen DFB-Delegation. (Foto: dpa)

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