18. Juni 2017, 21:29 Uhr

Rudern

Achter düpiert Konkurrenz

18. Juni 2017, 21:29 Uhr

Mit einem imposanten Start-Ziel-Sieg in Weltbestzeit hat der Deutschland-Achter beim Weltcup in Posen ein starkes Signal an die Konkurrenz gesandt. Das Paradeboot des Deutschen Ruderverbands (DRV) sicherte sich drei Wochen nach dem Gewinn des EM-Titels mit einer Weltklasseleistung und großem Vorsprung vor Neuseeland und Olympiasieger Großbritannien auch den Sieg auf dem Maltasee.

»Uns war wichtig zu zeigen, dass wir auf einem hohen Niveau rudern«, sagte Schlagmann Hannes Ocik (Schwerin) nach dem schnellsten Rennen der Ruder-Historie. In 5:18,68 Minuten unterbot der Achter am Sonntag die bisherige Top-Zeit aus dem Jahr 2012 von Kanada bei starkem, aber gut ruderbarem Schiebewind um 67 Hundertstel-Sekunden. Der Vorsprung auf die zweitplatzierten Neuseeländer betrug im Ziel beachtliche eineinhalb Bootslängen.

»Mit diesem Schwung wollen wir in die nächsten Rennen gehen«, betonte Ocik mit Vorfreude auf die Regatten in Henley und Luzern. Rückenwind gibt der Sieg im Rekordtempo auch mit Blick auf die Weltmeisterschaften Ende September in Sarasota (USA).

Knapp am Podium vorbei fuhr Tim Ole Naske im Skiff. Der 21-jährige Hamburger belegte in dem Feld der besten Einer-Ruderer den vierten Platz. Auch Annekatrin Thiele (Leipzig) musste sich mit dem vierten Rang zufrieden geben. Die einzige Podestplatzierung neben dem Achter erreichte der Vierer ohne Steuermann. Die Crew um Schlagmann Paul Gebauer (Berlin) deutete ihr Potenzial an und kam hinter Australien und Großbritannien als Dritter ins Ziel.

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