27. August 2013, 19:48 Uhr

Neidischer Blick nach Florstadt

Wöllstadt/Florstadt (pm). Über 20 Senioren aus Wöllstadt sind der gemeinsamen Einladung des SPD-Bundestagskandidaten Stefan Lux und der SPD Wöllstadt gefolgt und haben das AWO-Alten- und Pflegeheim in Florstadt besucht. Dort wurden sie vom Heimleiter Holger Wenisch empfangen.
27. August 2013, 19:48 Uhr
Bernd Hinkelmann (stehend) und Stefan Lux (r.) sind mit Wöllstädter Senioren nach Florstadt gefahren, um das dortigen Altenpflegeheim zu begutachten. (Foto: pv)

Lux konnte den Gästen aus Wöllstadt von der Planungsphase für das Altenheim berichten. Als Florstädter Stadtverordneter habe er maßgeblich mit dazu beitragen können, dass die Stadt das Grundstück für den Bau des Pflegeheims eingebracht habe. Lux warb auch an dieser Stelle noch einmal für eine kleines Pflegeheim in Wöllstadt.

Heimleiter Wenisch zeigte den Besuchern die hellen und freundlichen Zimmer und wusste zu berichten, dass das Haus 64 Plätze hat. Zurzeit gibt es laut Wenisch eine Warteliste von 100 Personen. Trotzdem könne man bei Bedarf auch einen Platz bekommen, ohne auf der Liste zu stehen. Besonderen Anklang fand bei den Gästen der schöne Garten.

Im Anschluss an den Rundgang konnte Bernd Hinkelmann von den Wöllstädter Sozialdemokraten den Bad Vilbeler Notar Jürgen Wiegand begrüßen. Er berichtete den Besuchern von der Bedeutung von Vorsorgevollmachten und Patientenverfügungen. Mit einer Vorsorgevollmacht solle verhindert werden, dass das Gericht – zum Beispiel bei körperlicher oder psychischer Krankheit – einen beliebigen Betreuer bestelle. Man kann mit der Vorsorgevollmacht eine oder mehrere Personen seiner Wahl bevollmächtigen. Zudem könne man mit einer Patientenverfügung schon jetzt bestimmen, welche medizinischen Maßnahmen zugestimmt oder abgelehnt würden, sollte man einmal nicht mehr in der Lage sein, dies selbst zu entscheiden. Beides sollte man unbedingt bei einem Notar protokollieren, da ansonsten die Echtheit des Dokuments angezweifelt werden könnte, berichtete Wiegand.

Im Anschluss an die Besichtigung und den Vortrag wurden die Wöllstädter Senioren von der AWO-Heimleitung zu einem Mittagessen eingeladen.

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