25. September 2013, 17:58 Uhr

Ein »Tratsch im Treppenhaus«

Wölfersheim (sto). Die Laienspielgruppe »Lampenfieber« besteht seit 20 Jahren. Grund, sich in der Wetterauhalle einem größeren Publikum zu präsentieren. Dazu hatte das Ensemble den Schwank »Tratsch im Treppenhaus« ausgewählt – bekannt durch die Fernsehübertragung aus dem Ohnsorg-Theater.
25. September 2013, 17:58 Uhr
Volle Stuhlreihen: So macht den »Lampenfieber«-Schauspielern die Vorstellung Spaß.

Während der Aufführungen erklangen freilich keine plattdeutschen, sondern hessische Töne, auf die die Mundartgruppe die Gäste einstimmte.

Zahlreiche Zuschauer waren zu den beiden Vorführungen am Freitag und Samstag gekommen. Sie wurden Zeugen eines Nachbarschaftsstreits, denn bei »Tratsch im Treppenhaus« geht’s um Putzfrau Knoop (Simone Bodem) und den früheren Beamten Ewald Brummer (Rolf Eichenauer) die Nachbarn in einem Mietshaus sind und sich nicht leiden können. Zu jeder Wohnung gehört eine Kammer, die nur vom Flur aus betreten werden kann. Weil die beiden Mieter im Clinch liegen, kommt es zu Verwicklungen, als Frau Knoop Heike Seefeldt (Katharina Musch) aufnimmt, die von zu Hause ausgerissene Tochter ihres Chefs (Heinz Müller). Die junge Dame wohnt in der Knoopschen Kammer und dreht manchmal die Musik etwas lauter auf, was Brummer nicht passt. Auch weist er seine Nachbarin auf ihr Untervermietungsverbot hin. Das bekommt die Nachbarin Frau Boldt (Heidi Augustin) mit.

Viel Beifall fürs Ensemble

Doch Brummer hat bald ein ähnliches Problem: Neffe Dieter (Stefan Bodem) zieht in seine Kammer ein, die junge Generation versteht sich gleich prächtig. Frau Boldt tratscht beim Hausbesitzer Tromsen (Stephan Musch), der bringt Frau Knoop gleich die Kündigung vorbei. Dabei lernt er Teenie Heike kennen und wird vom nächsten Frühling erwischt. Die Kündigung ist hinfällig, Tromsen lässt auch gleich die Küche vom Maler (Vinzenz Schaup) renovieren. Zum Silvesterball des Kaninchenzuchtvereins laden die Herren Brummer und Tromsen Heike Seefeldt ein, die die Eintrittskarten an ihre Tante und Frau Boldt verschenkt. Als dann auch noch Papa Seefeldt aufgetaucht, ist das Chaos perfekt. Später werden dann noch die Kammern verwechselt, Fehler eingestanden und am Ende wird alles gut.

Den Zuschauern im gut, aber nicht voll besetzten Saal gefiel das Stück, das Ensemble bekam viel Beifall. Ebenso wie Techniker Rüdiger Sprengel, Souffleuse Heidrun Sprengel sowie Anette Musch, Annerose Augsten, Dagmar Lück und Marion Schampera (Maske), die im Hintergrund für das Gelingen der beiden Aufführungen gesorgt hatten.

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