18. Juli 2012, 18:03 Uhr

Behindertenhilfe mietet sich in der »Mitte« ein

Wölfersheim (pm). Zügig voran schreiten die Bauarbeiten an der Mitte, so dass die neuen Räume nach Auskunft der Gemeinde schon Ende 2012 vermietet werden können. Eine Bewerbung für die Laden-/Bistroflächen im Erdgeschoss hat die Behindertenhilfe Wetterau eingereicht – und ihr Konzept hat den Gemeindevorstand überzeugt.
18. Juli 2012, 18:03 Uhr
Schräg gegenüber vom Rathaus: Die Wölfersheimer Mitte steht noch im Rohbau, doch der Laden hat schon einen Mieter. (Foto: pv)

Die Behindertenhilfe hat die Bedarfssituation im Ortskern analysiert. Ziel des Cafés mit Laden ist es, ein attraktives, zusätzliches Nahversorgungsangebot im Ortskern zu schaffen. Die BHW-Analyse zeigte, dass die Versorgungsangebote für die Kerngemeinde überwiegend in den Gewerbegebieten zu finden sind – dort also, wo Senioren und Menschen mit Behinderung nur schwer oder mit Unterstützung hinkämen. Da jüngst auch noch der Schlecker-Markt im Rathaus geschlossen wurde, will die Behindertenhilfe das Erdgeschoss als »Wölfersheimer Laden« betreiben. Die potentiellen Kunden könnten diese Einrichtung zu Fuß erreichen.

Darüber hinaus sollen der Laden und auch das Café als Kommunikationsstätte den Ortskern beleben. Verbunden mit der angrenzenden Kinderstube am Weißen Turm kann hier ein Mehrgenerationen-Treffpunkt mitten im Ort entstehen, hofft man im Rathaus. Durch »attraktive Angebote und ein adäquates Preis-Leistungs-Verhältnis« soll auf die Kundenwünsche eingegangen werden.

Ziel des Ladens soll es sein, Produkte regionaler Anbieter, insbesondere aus Wölfersheim selbst, ins Sortiment zu holen. Hierfür sollen die Selbstvermarkter eingebunden werden, auch eine Kooperation mit dem Italien-Spezialisten Waurig wird angestrebt.

Unter dem Label »Qualität aus Wölfersheim« soll die Identifikation der Kunden mit den Waren, die er kaufen kann, gesteigert werden. Ergänzt werden soll die Palette insbesondere durch Drogerie-Produkte.

»Das Konzept der Behindertenhilfe wird neue Kunden für den Ortskern gewinnen. Also können auch die vorhandenen Geschäfte und Gaststätten profitieren«, ist Bürgermeister Rouven Kötter überzeugt.

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