Rosbach

Rosbacher FDP spricht sich für Henrik Schnabel aus

Rosbach v. d. H. (hed/pm). Die Rosbacher FDP hat eine Wahlempfehlung für den CDU-Kandidaten Henrik Schnabel abgegeben. Für ihn spreche, dass er nach den erheblichen Investitionen der Vergangenheit von allen Kandidaten am deutlichsten den Abbau der Verschuldung anstrebe, ohne dass dies zu Mehrbelastungen für die Bürger führe.
28. August 2012, 13:03 Uhr
Henrik Schnabel CDU

Bedenken bestehen bei den Liberalen laut FDP-Ortsvorsitzendem Jens Jacobi gegenüber Pirat Helge Welker (»wegen mangelnder Berufserfahrung«) und dem parteilosen Thomas Alber (»Aufgrund mehrerer kritischer Rückmeldungen zu seinen bisherigen Tätigkeitsfeldern«). Empfehlenswerter sei Grünen-Kandidat Peter Scholz, der jedoch nicht über juristische oder Verwaltungserfahrung verfüge und älter als Schnabel sei. Dessen Bevorzugung verknüpfe die FDP mit der Erwartung, dass er die signalisierte Kooperationsbereitschaft in seiner Arbeit als Bürgermeister auch umsetzt.

Der FDP-Vorstand hatte alle Kandidaten zu Vorstellungsgesprächen eingeladen. Ihre Standpunkte konnten sie in einem zwölf Punkte umfassenden Themenkatalog darlegen. Laut Jacobi müssen sich die Kandidaten im Falle ihrer Wahl an diesen Orientierungsleitlinien messen lassen. Alle Antworten sind auf www.fdp-rosbach.de dokumentiert.

In den stets sehr offen geführten Sondierungsgesprächen habe man mehrere positive Signale für die weitere kommunale Arbeit feststellen können, so Jacobi. Offensichtlich bestehe eine breite Übereinstimmung, dass bei Straßensanierungen keine unzumutbar hohe Belastung auf einzelne Anlieger zukomme. Dies wertet die FDP als »Gefahrenabwehr für Bürger und Altortslagen«. Nach Vorstellung der Liberalen sollen die notwendigen Beiträge für Einwohner kostenneutral, mit einer Senkung der Grundsteuer B, sichergestellt werden. Impulse erwarte man auch aus der Unterstützung für ansässige und neu zu gewinnende Betriebe. Hier zeichne sich ein offensiveres Werben für den Wirtschaftsstandort ab, das nach Auffassung der FDP wie in Nachbarkommunen durch mehr unterstützende Dienstleistungen der Stadt bei Verwaltungsangelegenheiten ergänzt werden sollte. Optimistisch gehen die Freien Demokraten auch davon aus, dass die Rolle der von ihnen beantragten Ortsbeiräte beim neuen Bürgermeister eher gestärkt wird.

Artikel: https://www.giessener-allgemeine.de/regional/wetteraukreis/rosbach/art570,73699

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