23. Dezember 2011, 10:33 Uhr

Tradition beibehalten: Germania singt in der Burgkirche

Rosbach v. d. H. (sky). Festliche Vorfreude kam auf, als die Mitglieder des Männergesangvereins Germania und das Blockflöten- ensemble um Hannelore Hartenstein in der Nieder-Rosbacher Burgkirche ihr Weihnachtskonzert gaben.
23. Dezember 2011, 10:33 Uhr
Im Halbkreis: die Rosbacher Sänger in der Burgkirche. (Foto: bf)

»Hier berühren sich heute Himmel und Erde«, sagte Gemeindevorsteherin und Gastgeberin Dorothea Scharf in ihrer Begrüßung der zahlreichen Gäste, die sich sowohl im Kirchenschiff als auch auf der Empore versammelt hatten.

Und damit dieser Eindruck auch tatsächlich entstand, stimmten die etwa zwei Dutzend Sänger unter dem Dirigat von Norbert Abel ihr Publikum mit einen kräftigen »Halleluja« auf zwei weihnachtlich geprägte Stunden ein. Ob das »Ave Maria« oder der »Andachtsjodler«, die »Hymne der Nacht« oder »Christ ist geboren« – hier konnte man eine Fülle von musikalischen Leckerbissen genießen und einmal Abstand nehmen von der meist üblichen Hektik des Alltags. Moderator und Chormitglied Christoph Seeber orientierte sich in seinen begleitenden Worten an der Frage: Was ist Weihnachten überhaupt? »Ist es der Kommerz in den Fußgängerzonen, wo die Menschen hastend auf Geschenke-Suche gehen, oder ist es die Besinnlichkeit eines Festes der Liebe und der Erinnerung an die Geburt Christi?« Natürlich lag Letzteres angesichts der Kirche, in der man sich zum Konzert versammelt hatte, als einzige Antwort nahe – aber es gab dennoch auch eine zweite: Weihnachten ist auch die Zeit von Plätzchenduft und wohliger Wärme daheim. Zumindest für die Meisten.

Hartenstein und ihre Flötengruppe sowie Florian Rührgartner am Fagott trugen ihrerseits mit einer Händel-Ouvertüre und drei Weihnachtsliedern aus drei Jahrhunderten zum Gelingen des Abends bei. Das ist schon seit weit über 30 Jahren zu einer guten Tradition geworden.

Bevor die Anwesenden sich mit dem Segen Gottes wieder auf den Heimweg machten, stimmten sie zusammen mit dem Germania-Vorsitzenden Thomas Schmidt in ein gemeinsam gesungenes »Süßer die Glocken nie klingen« ein. »Das ist schon seit vielen Jahren unser Schlusslied, und diese Tradition werden wir vermutlich auch beibehalten«, meinte Schmidt.



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