01. Dezember 2008, 20:30 Uhr

Engel Tanja schwebt auf der Hebebühne herbei

Rosbach-Rodheim v. d. H. (sky). »Ein abwechslungsreiches Programm, kombiniert mit internationalen kulinarischen Köstlichkeiten« hatten die Veranstalter des sechsten Rodheimer Weihnachtsmarktes auf der Neuen Straße ihren Besuchern versprochen – und das hielten sie am Samstag auch ein. Im dichten Menschengewühl zwischen Verkaufsbuden jeglicher Art erfreuten singende Kindergarten-Piraten, tanzende Schneemänner und Tannenbäume sowie küssende Teufel der Tanzgarde Rodheim das Publikum. Vorschulkinder überraschten auf der kleinen Bühne mit einer Weihnachtsaufführung, und natürlich war auch die Musikschule »Mezzoforte« ebenso mit dabei wie die Tanzformation »Chapeau Claque«.
01. Dezember 2008, 20:30 Uhr
Cheese: Gut gelaunte Gäste sind auf der Neuen Straße gern gesehen.

Rosbach-Rodheim v. d. H. (sky). »Ein abwechslungsreiches Programm, kombiniert mit internationalen kulinarischen Köstlichkeiten« hatten die Veranstalter des sechsten Rodheimer Weihnachtsmarktes auf der Neuen Straße ihren Besuchern versprochen – und das hielten sie am Samstag auch ein. Im dichten Menschengewühl zwischen Verkaufsbuden jeglicher Art erfreuten singende Kindergarten-Piraten, tanzende Schneemänner und Tannenbäume sowie küssende Teufel der Tanzgarde Rodheim das Publikum. Vorschulkinder überraschten auf der kleinen Bühne mit einer Weihnachtsaufführung, und natürlich war auch die Musikschule »Mezzoforte« ebenso mit dabei wie die Tanzformation »Chapeau Claque«.

»Wir kommen jedes Jahr hierher, es ist der schönste Weihnachtsmarkt in der Wetterau«, schwärmte ein Ehepaar aus Assenheim, das sich gerade am Glühweinstand ein wenig aufwärmte. Die »Rodheimer Weihnachtsmänner« um Bernd Ullrich, ein durch Zufall entstandener Zusammenschluss von Geschäftsleuten und Mitgliedern unterschiedlicher Ortsvereine, hatten sich zwar auf einen großen Ansturm auf Geschenkartikel, heiße Getränke und Essbares gefasst gemacht, aber mit so viel Zuspruch hatten sie wieder einmal nicht gerechnet.

»Wir haben das Markt-Areal extra um erweitert, doch die Leute stehen trotzdem dicht bei dicht«, meinte ein Helfer, der nicht nur an seinem Jacken-Aufdruck, sondern auch an seiner roten Zipfelmütze unschwer als Weihnachtsmann zu erkennen war.

Aus sicherer Entfernung beobachtete er nach Anbrechen der Dunkelheit das Eintreffen von Engel Tanja, die sich gemeinsam mit dem Nikolaus mittels einer Hebebühne mitten ins Geschehen hineinhiefen ließ. Dort beglückten die beiden eine erwartungsvolle Kinderschar mit Äpfeln, Apfelsinen und Süßigkeiten. »Lieber Engel, hast du denn auch Füße?«, fragte ein kleines Mädchen den goldgelockten Engel. Tanja unterbrach spontan die Geschenk-Aktion und hob ihr langes, weißes Gewand ein wenig an. Zum Vorschein kam ein Paar stabile und bequeme Joggingschuhe – bestens geeignet, um in dem Gedränge und Gewimmel zwischen den Verkaufs-, Imbiss- und Glühweinständen festen Boden unter den Füßen zu behalten.

Nikolaus fürs Kinderzimmer

»Die Leute sind schon mittags in Strömen Richtung Weihnachtsmarkt gelaufen«, berichtete eine Anwohnerin. Gegen 14 Uhr hatten Bürgermeister Detlef Brechtel und Blütenkönigin Dörthe I. den Markt offiziell eröffnet. Die Alt-Rodheimerin genoss den Gang über den Markt, »nicht zum Einkaufen, sondern um Menschen zu treffen, zu plaudern und etwas Gutes zu essen oder zu trinken«. Am Stand nebenan konnte ein kleiner Bub gerade seinen Vater überreden, ihm einen sorgfältig bemalten, handgefertigten Nikolaus aus Sperrholz fürs Kinderzimmer zu kaufen. »Vielleicht schenke ich ihn aber auch der Mama«.

Danach ging es weiter zum Tombola-Stand, wo Oberweihnachtsmann Bernd Ullrich für Losverkauf und attraktive Gewinne gesorgt hatte. Der Erlös – meist eine vierstellige Summe – soll wieder einmal dem Verein »wünschdirwas« zugute kommen. Das ist ein gemeinnütziger Klub, der schwerstkranken Kindern Herzenswünsche erfüllt.



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