07. Januar 2009, 16:22 Uhr

Aufgabe für 2009: »Alles soll im Fluss bleiben«

Reichelsheim-Dorn-Assenheim (hh). Mit dem 1. Januar hat für die Pfarrgemeinde St. Maria Magdalena ein neuer Zeitabschnitt begonnen. Seit einer Woche nimmt der Pfarrverband mit der Nachbargemeinde Wickstadt konkretere Formen an, Pfarrer Andreas Heger betreut nun über 3000 Katholiken an den Kirchenstandorten Dorn-Assenheim, Assenheim und Florstadt mit Wickstadt.
07. Januar 2009, 16:22 Uhr
Stoßen unter den Blicken des Papstes mit ihren Mitarbeitern auf ein gutes neues Jahr an: Pfarrer Andreas Heger und die Pfarrgemeinderatsvorsitzende Marion Schroeder.

Reichelsheim-Dorn-Assenheim (hh). Mit dem 1. Januar hat für die Pfarrgemeinde St. Maria Magdalena ein neuer Zeitabschnitt begonnen, der mit Änderungen von manch lieb gewonnenen Gewohnheiten verbunden ist. Seit einer Woche nimmt der Pfarrverband mit der Nachbargemeinde Wickstadt konkretere Formen an, Pfarrer Andreas Heger betreut nun über 3000 Katholiken an den Kirchenstandorten Dorn-Assenheim, Assenheim und Florstadt mit Wickstadt.

Von diesen Änderungen merkte man beim Neujahrsempfang noch wenig. Sieht man einmal davon ab, dass sich durch die neue Gottesdienstordnung die von Heger und der Pfarrgemeinderatsvorsitzenden Marion Schroeder eingeladenen Pfarreimitarbeiter bereits am frühen Vormittag trafen. In gemütlicher Runde, zu der sich auch der neue Bürgermeister Bertin Bischofsberger gesellte, wurde bei Sekt und Häppchen auf das neue Jahr angestoßen, beim angeregten Plausch auf 2008 zurückgeblickt und die Perspektiven für die kommenden zwölf Monate ausgelotet.

»50 Helfer sind ein großes Potenzial«

»Rund 50 Helfer sind für eine überschaubare Pfarrgemeinde ein großes Potenzial, auf das man bauen kann«, begrüßten Schroeder und Heger die Runde. Gerade an Weihnachten habe man wieder gesehen, wie viel Engagement vor und hinter den Kulissen geleistet werde. Die Ortsvereine schlossen beide in diesen Dank ebenso ein wie die hauptamtlich tätigen Bereich.

Auf die größte Herausforderung für 2009 angesprochen, antwortete Schroeder: »Dass alles im Fluss bleibt.« Die Gremien wollen sich auf die pastoralen Kernaufgaben konzentrieren. Zwar bestimmten die Orgelneuanschaffung und der Pfarrerwechsel die öffentliche Wahrnehmung im abgelaufenen Jahr, doch auch mit anderen Aktivitäten konnte man punkten. »Die Neuauflage der Seniorennachmittage war eine richtige Marktlücke, da fehlt jetzt nur noch ein Ausflug«, freute sich Schroeder über die gute Resonanz. »Hier wurde ein solides Fundament gelegt, während in anderen Bereichen noch Potenzial nach oben besteht.« Dies gelte für die kirchliche Jugendarbeit, wo für die Zielgruppe der Sechs- bis Zehnjährigen ein breiter gefächertes Angebot erarbeitet werden soll.

20 000 Euro fehlen noch für die Orgel

Auch 2009 werden gesellige Aktivitäten für die Restfinanzierung der Orgel von knapp 20 000 Euro im Fokus stehen. Die Planungen laufen, terminiert sind bis dato aber nur ein Mittagstisch an Fronleichnam und das Pfarrfest am 28. Juni.

Informationen gab es noch zur weiteren Arbeit im Seelsorgerat der Pfarrgruppe. Pfarrer Heger hatte den beiden Pfarrgemeinderäten einen Zeitplan bis Ostern 2011 präsentiert. Zielsetzung ist es bis dahin, Schritt für Schritt die Zusammenarbeit der Gremien zu vertiefen, konkrete Kooperationsprojekte und Grundsätze zu formulieren und letztlich in einem Kooperationsvertrag festzulegen. (Foto: Hachenburger)

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