10. Februar 2014, 18:53 Uhr

KG Mörlau: Käpt’n Iglo und ein Ex-Bischof

Ober-Mörlen (ct). Die erste Kostümsitzung der KG Mörlau war nicht nur schon lange ausverkauft, sondern auch wieder ein voller Erfolg.
10. Februar 2014, 18:53 Uhr
Für Gaudi immer zu haben: Die Jungs vom Männerballett haben diesmal Aerobic-Stunde. (Foto: hau)

Ben Karell und Roy Glitter sorgten gleich für Stimmung, bevor die. Vorsitzende Sabine Schaller Bürgermeister Jörg Wetzstein und weitere prominente Gäste begrüßte und sich die Schnorreswackler als Feuerwehrleute auf einen Einsatz vorbereiteten.

Nach der Begrüßung durch Sitzungspräsident Christian Möller begann mit dem Einzug des Elferrats der offizielle Teil des Abends. Fahnenträger Jens Pfalzgraf, die Prinzengarden und der Mohr Hans Schneider begleiteten Prinz Ralph III. und Prinzessin Sandra I. (Ralph Ockert-Zuber und Sandra Zuber) mit ihrem Hofstaat Gunda und Helmuth Zuber und den Pagen Laura und Tim Zuber auf die Bühne, wo sie ihre närrischen Untertanen mit einer Ansprache begrüßten. Mit dem Gardetanz zu Ehren des Prinzenpaars brillierte die Große Prinzengarde.

Laura und Tim Zuber berichteten, wie cool es ist, mit drei Generationen als Prinzenpaar auf der Bühne zu stehen, und unter dem Motto »Frauen an die Macht« eröffnete Anna-Karoline Schneider den Gästen, warum sie die allerbeste Sitzungspräsidentin wäre und was sie alles anders machen würde.

Die Mädels der mittleren Garde zauberten mit ihrem Showtanz »Starlight« das Licht der Sterne auf die Bühne, die sie auch nicht ohne Zugabe verlassen durften. Für Gänsehaut pur sorgte Alina Schaller mit Hits von Marilyn Monroe und dem unverwüstlichen»Que sera«.

Nachdem Britta Pietz-Kasprzyk den Bürgermeisterorden umhängen hatte (Bericht erfolgt in Kürze), tratschten die Urgesteine Astrid Trier und Natascha Seipel in gewohnter Manier als Amanda und Gerlinde über ihre Erlebnisse und Erfahrungen, meist mit den Herren der Schöpfung.

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Nach einer Schunkelrunde berichtete Protokoller Wolfgang Klingohr von regionalen wie bundesweiten Geschehnissen des vergangenen Jahres. Was beim Bürgermeister »so an den Wänden hängt«, wusste er ebenso wie das Neueste von »GroKo«, NSA und einem ganz speziellen Limburger Ex-Bischof.

Doof und lustig: die Nuss

Die akrobatischen Young Stars ließen in ihren Charleston-Kostümen die zwanziger und dreißiger Jahre Revue passieren, Manfred Möller schilderte dann seine Last mit den Handwerkern und den Versuch handwerklicher Eigenarbeit unter dem kritischen Blick seiner Frau.

Philippe Wörner und Corinna Schneider, ließen als frisch getrautes Paar das Publikum an ihrer Hochzeit teilhaben – ihre intimen Einblicke ins Eheleben waren eine besondere Herausforderung fürs Zwerchfell. Und als die »Sternschnuppen« nach »Sister Act«. tanzten hielt das Publikum nichts mehr auf den Stühlen. Mit »Country Roads« und »Live is Life« knüpfte Christoph Petry genau dort an. »Doof Nuss« Harald Faust hatte bei den Erzählungen aus seiner Jugend auch heuer schnell die Lacher auf seiner Seite.

Ein absoluter Stimmungsgarant entpuppte sich erneut die Sketch-Gruppe »Mörlau TV – Schau dich blau«. Reiseführer Maximilian Pursch führte die Gäste auf einer Sightseeing-Tour zu Sehenswürdigkeiten auf der Mörlauer Route 66. Auf dem neuen Wochenmarkt begegnete ihm am Fischstand Käpt’n Iglo (Sebastian Schaller), in der »Herbertstraße« eine »Bordsteinschwalbe« (Marcel Farnung), an der Kirche wohnte der frühere Bischof Tebartz-van Elst (Jens Deutschländer) in seiner neuen Residenz (die Tine Wittler alias Nils Arne Wielpütz gestaltet hatte), und die Kindergarten-Kinder aus dem »Hochsicherheitstrakt auf dem Lekkerkerkplatz« (Maximilian Sens und Kevin Kanschat) meldeten sich zu Wort. Alle strapazierten die Lachmuskeln des Publikums.

Im figurbetonten Aerobic-Outfit mit Stirnbändern und Lockenfrisuren begeisterte das Männerballett mit einem sportlichen Tanz, der krönende Abschluss des Abends war der Showtanz der Großen Prinzengarde. Mit mystischer Musik verzauberten sie als Elbenkrieger mit einer energiegeladenen Show.

Mit dem Finale aller Aktiven endete der »offizielle«Teil, doch wurde noch ausgelassen bis in die frühen Morgenstunden gefeiert.



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