03. Dezember 2012, 14:23 Uhr

Neues Konzept kommt bei den Gästen an

Niddatal-Assenheim (udo). Nachdem der Weihnachtsmarkt in den Jahren zuvor im Mühlenhof und vor der Kirche stattgefunden hatte, bewährte sich jetzt die neue Konzeption, ihn vor und in dem Gemeindehaus zu veranstalten.
03. Dezember 2012, 14:23 Uhr
An den Ständen am Gemeindehaus herrscht reges Treiben.

Oben im Haus konnten die Kinder mit ihren Eltern zusammen basteln, die Kuchen konnten bei angenehmen Temperaturen verzehrt werden, und wer sich lieber draußen aufhielt, freute sich doch über die Gelegenheit, zwischen zwei Glühweinen, heißen Äpfelweinen oder Rieslingen innen zu einer zusätzlichen aufmunternden Aufwärmung zu gelangen.

Eingeleitet wurde der Markt mit dem Familien- und Adventsgottesdienst, an dessen musikalischer Gestaltung die Band »The Grooves« (unter Leitung von Jan Frische), die Singkinder, Sören Wildenhain am E-Piano und Karl Heinz Hannig an der Orgel mitwirkten. Die Kinder entzündeten die erste Kerze und sangen rund um den Altar das passende Lied übers Licht und das herannahende Weihnachtsfest. Die Band stimmte beim folgenden Adventslied ein.

Pfarrerin Rita Mick-Solle erklärte die aufgearbeiteten alten und die ganz neuen Altargeräte. Licht bringe Helligkeit in die Welt, erläuterte sie. Die Kinder stellten die ersten einstudierten Lieder ihres neuen Weihnachtsmusicals vor, das beim Vespergottesdienst zu Heiligabend in ganzer Länge erklingen wird. Licht und Helligkeit und die Freude als elementarer Baustein des Zusammenseins bestimmten die Lieder des Gottesdienstes.

Auf dem Hof beim Gemeindehaus unterhielt die Jugendfeuerwehr ein wärmendes Feuer, ihre Kameraden brieten Thüringer Bratwürste. Der Gesangverein Frohsinn grillte vorzügliche Winzer-Steaks und versammelte später die Gäste zu adventlichen und kirchlichen Liedern. Auch die Jungbläser des Posaunenchors und der Musikzug Niddatal trugen zur festlichen Stimmung bei. Der Angelsportverein überraschte mit Fischbrötchen und der Förderkreis der Geschwister-Scholl-Schule mit Kinderpunsch. Bei der Tombola wurden attraktive Gewinne ausgespielt. Hobbykünstler zeigten ihre Arbeiten. Schöne Kalender wurden angeboten. Waffeln und Pfannkuchen dufteten anheimelnd.

Jürgen Hagemann kam als Weihnachtsmann und erzählte die schöne Anekdote, dass er vor Jahren beim Markt in der Kirche eingeschlossen wurde, dem Hunger- und Erfrierungstod bereits ins Auge blickte, aber in letzter Sekunde nur durch seine beherzte Betätigung des Geläuts auf sich aufmerksam machen konnte und umgehend gerettet wurde. Die Kinder hörten es sich an und nahmen frohgesinnt das für sie bestimmte Gebäck in Empfang.

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