10. November 2010, 19:38 Uhr

Martinsmarkt in der Schule mit sportlicher Note

Karben (jon). Gemeinsam mit Schülern, Eltern und weiteren Besuchern beging die Grundschule am Römerberg ihren Martinsmarkt. An verschiedenen Ständen boten die einzelnen Klassen der Okarbener Einrichtung allerhand Vorweihnachtliches und Dekoratives, während sich Lehrer und Eltern um die Verköstigung der großen Besuchermenge bemühten. Daneben konnten die Schüler in »Martins Backstube« kleine Martinsmänner aus Eierweckteig selbst backen.
10. November 2010, 19:38 Uhr
Mit Lehrer Heinrich Bayer (hinten) stellen sich diese Okarbener Grundschülerinnen und -schüler zum Gruppenbild, bevor sie sich im Rahmen des Martinsmarktes bei diversen Bewegungsspielen vergnügen konnten. (Foto: Röder)

Karben (jon). Gemeinsam mit Schülern, Eltern und weiteren Besuchern beging die Grundschule am Römerberg ihren Martinsmarkt. An verschiedenen Ständen boten die einzelnen Klassen der Okarbener Einrichtung allerhand Vorweihnachtliches und Dekoratives, während sich Lehrer und Eltern um die Verköstigung der großen Besuchermenge bemühten. Daneben konnten die Schüler in »Martins Backstube« kleine Martinsmänner aus Eierweckteig selbst backen.

Nach einem einstimmenden musikalischen Vortrag begrüßte Schulleiterin Gerlinde Loth alle Anwesenden und appellierte an die Angesprochenen, weiter gemeinsam die Schule zu gestalten. Zur Verdeutlichung stimmte sie anschließend das bekannte Kirchenlied »Lasst uns miteinander« gemeinsam mit den Familien an. Des Weiteren verabschiedete Loth die bisherige Schulelternbeirätin Ulrike Groh, die den Martinsmarkt entscheidend geprägt hatte, und begrüßte offiziell Andreas Czuba als Nachfolger.

Das fünfte Jahr in Folge hatten Schulelternbeirat und Förderverein die Organisation des Martinsmarktes übernommen. Die Erlöse ermöglichen seither einige Projekte, die sonst aufgrund des begrenzten Schuletats nicht realisierbar wären: Ständig erweitern neue Bücher, CDs und DVDs die Bestände der Bibliothek und Mediathek. Der Verleih an die Schüler - ob für den Schulgebrauch oder privat - wird jeden Dienstagvormittag von einigen Freiwilligen aus dem Kreis der Eltern organisiert. Um das Interesse am Lesen wachzuhalten und gezielt zu fördern, findet jeden Montag eine viertelstündige Leseprobe statt. Alle acht Lehrerinnen und Lehrer geben ihre wöchentliche Buchwahl am Eingang der schuleigenen Lesestube bekannt und ermöglichen den Schülern damit, über die Klassengrenzen hinaus an der Lesestunde ihrer Wahl teilzunehmen.

Des Weiteren kann die Schule mittels der Einnahmen neue Spielgeräte wie etwa Pedalos erwerben. Grundschullehrer Heinrich Bayer sieht Anschaffungen wie diese als unersetzlich an, um die Entwicklung der Schüler optimal zu fördern. »Schule muss den Bedürfnissen der Kinder gerecht werden«, bekräftigte er und verwies auf die Bewegungsspiele, die er eine Stunde nach Beginn des Marktes in der Turnhalle abhalten werde: »Die Kinder werden sonst einfach zu hibbelig.«

Die Eltern begutachteten derweil die Basteleien der Schüler: Teelichter in Sternform, Laternen, aber auch gestrickte Lesezeichen und Freundschaftsbänder, Seifen und mit Muscheln dekorierte Schmuckschatullen hatten die 110 Schüler in der vorausgegangen Projektwoche erstellt. Eine weitere Klasse bot frisch gebackene Waffeln an und vervollständigte damit das von vielen Eltern gespendete Speiseangebot, bestehend aus Kuchen, Brezeln, Schmalzbroten sowie Glühwein und Kinderpunsch. Und wer sich seine Stärkung selbst zubereiten wollte, hatte in der Schulküche die Möglichkeit, gemeinsam mit vier Müttern Martinsmänner aus Eierweckteig herzustellen und diese vor Ort zu backen.

Für zusätzliche Erlöse sorgte die Kleiderbörse aus liegengelassener Kleidung des Vorjahres sowie der Verkauf von mit dem Logo des Fördervereins bedruckten Oberteilen.

Schulelternbeirat Czuba jedenfalls zeigte sich zufrieden mit der Resonanz: »Die ersten Jahre waren es wirklich nur die Schüler und ihre Eltern, aber inzwischen kommen auch ganze Familien mit Kindern, die noch nicht zur Schule gehen oder bereits eine weiterführende Einrichtung besuchen, sowie neugierige Bewohner Okarbens.«

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