27. Juni 2010, 18:38 Uhr

KSS-Leiter Franz Wild lobt die Schüler

Karben (aho). Am Freitagabend feierte die Kurt-Schumacher-Schule im Bürgerzentrum 188 erfolgreiche Absolventen der Mittelstufe. Die 20 Haupt-, 71 Realschüler und 100 Gymnasiasten nahmen aus den Händen ihrer Klassenlehrer und -Lehrerinnen sowie aus denen ihrer Schulzweigleiter die Abschluss- beziehungsweise Versetzungszeugnisse entgegen.
27. Juni 2010, 18:38 Uhr

Karben (aho). Am Freitagabend feierte die Kurt-Schumacher-Schule im Bürgerzentrum 188 erfolgreiche Absolventen der Mittelstufe. Die 20 Haupt-, 71 Realschüler und 100 Gymnasiasten nahmen aus den Händen ihrer Klassenlehrer und -Lehrerinnen sowie aus denen ihrer Schulzweigleiter die Abschluss- beziehungsweise Versetzungszeugnisse entgegen. Schulleiter Franz Wild zeigte sich mit den Leistungen der Mittelstufe 2010 sehr zufrieden. »Auf die Erfolge können alle zu Recht stolz sein: die Schülerinnen und Schüler, ihre Familien, die Lehrkräfte wie auch die Bürger dieser Stadt, betonte Wild in seiner Ansprache vor der Zeugnisvergabe.

Sechs Hauptschüler erreichten den Hauptschulabschluss und 14 den qualifizierenden Hauptschulabschluss. »Bis auf zwei haben alle einen Ausbildungsplatz beziehungsweise einen Platz an einer weiterbildenden Schule«, berichtete der Schulleiter stolz. Von den 73 Angehörigen der drei 10. Realschulklassen erhielten 71 ihr Abschlusszeugnis. Von ihnen würden künftig 19 die gymnasiale Oberstufe und weitere 19 die Fachoberschule besuchen. »Die übrigen wechseln auf eine weiterführende berufliche Schule oder gehen in eine Ausbildung«, verlas Wild erfreut. Zudem seien 97 Schüler der gymnasialen Mittelstufe in die Oberstufe versetzt worden.

Den besten Notendurchschnitt im Hauptschulzweig erzielte Javon Braun (9aH) mit 1,9. Im Realschulzweig erwiesen sich Jessika Grau und Pierre Kohlaas (10bR) mit dem Notendurchschnitt von 1,3 als Jahrgangsbeste. Beste im Gymnasialzweig waren mit einem Notendurchschnitt von 1,3 Aylin Yilmaz (10aG), Wibke Schneider und Sarah Sophie Weil (beide 10cG).

»Schauen Sie sich Ihren Nachbarn noch einmal genauer an. Beim Klassentreffen in 25 Jahren kann er schon weniger Haare haben«, scherzte Stadtrat Jochen Schmitt in seiner Ansprache an die Schulabgänger. Er blickte auf Zeiten zurück, als er noch die KSS verlassen musste, weil diese keine gymnasiale Oberstufe hatte, und auch auf die Zeit, als Jugendliche noch ohne Handys überlebten. Dennoch seien die Zeiten nicht wirklich besser geworden, so Schmitt. Denn noch immer hänge der schulische Werdegang der Kinder vom Geldbeutel der Eltern ab, bedauerte er.

Detlev Engel, der Vorsitzende des KSS-Fördervereins, ermunterte die Abgänger: »Sie alle haben unterschiedliche Abschlüsse, und die Gesellschaft braucht alle. Nutzen Sie Ihre Chancen.« Gerade als Absolvent des zweiten Bildungsweges wisse er, was möglich sei, so Engel. Zugleich wünschte er sich eine Anhebung der Zukunftschancen nach der Schulausbildung.«

Schulelternsprecherin Dagmar Neidhart sagte: »Wir Eltern haben mit Euch Hausaufgaben gemacht und gelernt, aber den Abschluss habt Ihr gemacht. Ihr seid unsere Helden!«

Zum Bühnenprogramm dieses Abends gehörte sowohl der »Sister Act«, den mehrere KSS-Lehrerinnen als Nonnen tanzten, wie auch die »Humoreske, op. 101, Nr. 7 von Antonin Dvorak mit Violine und Klavier. Lehrerinnen tanzten als Nonnen zu Melodien aus »Sister Act« und die beiden Schüler Christian Bramann und Thilo Langlitz sangen und spielten »Knockin’ on Heaven’s Door«. Zudem hatten die verschiedenen Abgangsklassen von ihren letzten Klassenfahrten Fotografien zu einer gemeinsamen Bildschau zusammengestellt.



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