20. November 2009, 20:44 Uhr

Rendeler Kindergarten nun ganztags geöffnet

Karben (dit). Rund 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmer konnte Ortsvorsteher Ehrhard Menzel zur achten Sitzung des Ortsbeirates Rendel am Montagabend im Feuerwehrgerätehaus begrüßen. Die umfangreiche Tagesordnung, die unter anderem Statusanfragen zum Kindergarten, zur Erweiterung des Sportplatzes und zum Fäll-Beschluss des Ortsbeirats zur Esche im Gronauer Weg enthielt, wurde sachlich und zügig behandelt.
20. November 2009, 20:44 Uhr
Stadtrat Jochen Schmitt (l.) und der künftige Bürgermeister Guido Rahn (r.) betrachten im Ortsbeirat Rendel in Anwesenheit zahlreicher Interessierter einen Plan. (Foto: Ditscher)

Karben (dit). Rund 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmer konnte Ortsvorsteher Ehrhard Menzel zur achten Sitzung des Ortsbeirates Rendel am Montagabend im Feuerwehrgerätehaus begrüßen. Die umfangreiche Tagesordnung, die unter anderem Statusanfragen zum Kindergarten, zur Erweiterung des Sportplatzes und zum Fäll-Beschluss des Ortsbeirats zur Esche im Gronauer Weg enthielt, wurde sachlich und zügig behandelt.

Bezüglich des Kindergartens teilte Stadtrat Jochen Schmitt mit, dass die Einrichtung seit August von 7 Uhr bis 17 Uhr geöffnet ist. »Eine reine U 3-Gruppe wurde eingerichtet, sie wird zurzeit von zehn Kindern besucht. Im Team gab es Veränderungen, eine neue Erzieherin wurde eingestellt.« Die Umgestaltung eines Raumes für U 3-Betreuung und die Anschaffung einer Küche sei mittels des Konjunkturprogramms getätigt worden. Von energetischer Sanierung des Gebäudes werde abgesehen, da eine Amortisation nicht mehr gegeben sei. Die Mittel für Renovierungsmaßnahmen seien deshalb von den zunächst vorgesehenen 320 000 Euro auf 206 000 Euro reduziert worden (die WZ berichtete).

Mittels des Konjunkturprogramms solle ein Kleinfeld verwirklicht werden, das vom SV Rendel für Trainingszwecke genutzt werden kann. Im Haushalt 2010 seien 150 000 Euro vorgesehen. Schwierig gestalte sich die Grundstückssituation. »Verhandlungen mit Eigentümern der an den Sportplatz angrenzenden Flächen wurden und werden geführt«, so Schmitt, der darauf hinwies, dass östlich der Landesstraße ein die Gegebenheiten erfüllendes Grundstück verfügbar sei.

Der designierte Bürgermeister Guido Rahn berichtete, dass auch die Koalition mit der Grundstückssituation befasst sei. »Wir verhandeln parallel. Langfristig ist es keine gute Lösung, auf der anderen Seite der Landesstraße einen Platz einzurichten. Ziel muss eine Erweiterung direkt am Sportplatz sein. Bis zum Ende des Jahres dürfte die Grundstücksfrage abgeschlossen sein.«

Geklärt ist laut Schmitt die Schadensangelegenheit, die ein Anwohner geltend machte, weil das Wurzelwerk der Esche im Gronauer Weg den Kanal beschädigte. Bezüglich des Baumes sei vom Magistrat kein neuer Beschluss gefasst worden.

Die Anwesenden erfuhren, dass die Dorfelder Straße im kommenden Jahr saniert wird. Die Ausbesserung wird in zwei Abschnitten erfolgen, und zwar von der Obergasse bis zur Bäckerei, sowie von der Bäckerei bis zum Sportplatz am Ortsausgang. Bedarf für eine Namensgebung für den Platz vor dem alten Rathaus sieht der Ortsbeirat nicht. Laut Menzel hatte Bürgermeister Schulz mitgeteilt, dass von Bürgerseite der Vorschlag erging, dem Platz einen Namen zu verleihen.

Rainer Obermüller vom Arbeitskreis Dorferneuerung berichtete über die Beendigung der Arbeiten. Auf seine Initiative hin wird es eine Abschlussveranstaltung geben, im Zuge derer Entwicklung und Veränderung anhand einer Dokumentation aufgezeigt werden.

»Viele haben sich bemüht, etwas zu Wege zu bringen. Das verdient ein Dankeschön«, betonte er. In die Feier einbezogen werden sollen die örtlichen Vereine. Menzel sicherte die Unterstützung des Ortsbeirates zu. Schmitt bezeichnete es als sinnvoll, das ehrenamtliche Engagement der an der Dorferneuerung Mitwirkenden im Rahmen einer Feier zu würdigen.

Abschließend kamen verkehrliche Belange zur Sprache. Dazu gehörte die streckenweise Verkehrsberuhigung der Obergasse, die den Charakter des zum Verweilen einladenden Platzes am Alten Rathaus unterstreichen soll. Unbeantwortet blieb vorerst die Frage eines Bürgers, ob in Rendel eine Biogas-Anlage errichtet werde solle. Laut Ortsbeiratsmitglied Hannelore Bruhn sind die Fraktionen der im Stadtparlament vertretenen Parteien mit dem Thema befasst.



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