01. November 2009, 18:12 Uhr

Minister-Lob für »1. Karbener Lauf gegen Sucht«

Karben/Wiesbaden (pe). Der vom Arbeitskreis Sucht im Gesprächskreis Prävention und dem Suchtberater für Bad Vilbel und Karben, Lutz Illhardt, initiierte »1. Karbener Lauf gegen Sucht« hat jetzt auf hessischer Ebene einen Anerkennungspreis erhalten. Am Freitagmittag zeichnete Sozialminister Jürgen Banzer den städtischen Suchtberater Lutz Illhardt sowie Ellen Benölken und Heike Waller vom Arbeitskreis Sucht und die städtische Präventionsbeauftragte Gabriele Davis aus.
01. November 2009, 18:12 Uhr
Aus den Händen von Minister Banzer (M.) nehmen (v.l.) Lutz Illhardt, Gabriele Davis, Heike Waller und Ellen Benölken im Landtagsgebäude den Anerkennungspreis entgegen. (Foto: Schmidt)

Karben/Wiesbaden (pe). Der vom Arbeitskreis Sucht im Gesprächskreis Prävention und dem Suchtberater für Bad Vilbel und Karben, Lutz Illhardt, initiierte »1. Karbener Lauf gegen Sucht« hat jetzt auf hessischer Ebene einen Anerkennungspreis erhalten. Am Freitagmittag zeichnete Sozialminister Jürgen Banzer den städtischen Suchtberater Lutz Illhardt sowie Ellen Benölken und Heike Waller vom Arbeitskreis Sucht und die städtische Präventionsbeauftragte Gabriele Davis aus.

Insgesamt fünf Städte und Landkreise sowie Kooperationspartner wurden für ihre vorbildlichen Aktivitäten zur Alkoholprävention ausgezeichnet. Die Preisverleihung erfolgte durch den Minister gemeinsam mit dem Vertreter der Barmer Hessen, Martin Till, und dem Vertreter der Hessischen Landesstelle für Suchtfragen, Wolfgang Schmidt, im Musiksaal des ehemaligen Stadtschlosses der Herzöge von Nassau in Wiesbaden.

Voraus ging die Teilnahme an dem jährlich landesweiten Wettbewerb seit 2003 Suchtprävention »Der Impuls«. Zum Ziel des Wettbewerbs erklärte der Geschäftsführer der Landesstelle, Schmidt: »Wir brauchen eine breite gesellschaftliche Diskussion über den verantwortlichen Umgang mit Alkohol. Dazu gehört ein Nachdenken über die eigenen Trinkgewohnheiten und ein gemeinsames gesellschaftliches Verständnis, dass in bestimmten Lebenssituationen wie in der Schwangerschaft, im Straßenverkehr, bei der Arbeit und vor allem im Kindes- und frühen Jugendalter das Nichttrinken unverzichtbar ist. Die kommunale Ebene bietet sehr gute Voraussetzungen für wirksame Alkoholprävention. Ich hoffe deshalb, dass die Preisträger als Vorbilder dienen. »

Der Minister betonte bei seiner Rede: »Alkohol ist und bleibt ein Zellgift. Bei uns trinken zu viele Menschen zu viel und zu regelmäßig Alkohol. Das müssen wir ändern. Wir wollen den Alkoholkonsum insgesamt reduzieren und vor allem dem exzessiven Alkoholkonsum bei Minderjährigen frühzeitig und entschlossen entgegenwirken. « Der Staatsminister weiter: »Je früher der Einstieg in den Konsum von Alkohol beginnt, desto größer ist die Gefahr, abhängig zu werden. Da es beim Umgang mit Alkohol vor allem auch auf Prävention ankommt, freue ich mich über das Engagement und den überzeugenden Beitrag.«

Im Arbeitskreis Sucht hat man schon lange erkannt, dass der Sport in der Prävention eine wichtige Rolle spielt. »Wer regelmäßig Sport treibt, verbessert sein seelisches Wohlbefinden, setzt positive Emotionen frei, kann Stresssituationen besser bewältigen, lernt seine Grenzen besser einzuschätzen, erfährt in der Gruppe Akzeptanz und Anerkennung und steigert sein Wertgefühl. Sport ist und bleibt der beste Multiplikator, denn Sport macht Spaß, ist gesund und schützt vor Abhängigkeit und Drogen.«

Wenn dann noch für Präventionsarbeit in den Karbener Schulen, deren Schüler an den Start gegangen sind, ein Betrag von 8000 Euro dank der Sponsoren eingesetzt werden kann, sei das eine Verpflichtung weiterzumachen, betonten die solchermaßen Ausgezeichneten bei der Feierstunde im Landtag.



0
Kommentare | Kommentieren

Bilder und Videos