02. Januar 2019, 08:00 Uhr

Sensation an Neujahr

Zweites Neujahrsbaby für dieselbe Familie in Bad Nauheim

Das ist eine Sensation: Hamsa Abbassi hat an Neujahr 2019 und damit auf den Tag genau 14 Jahre nach seinem ältesten Bruder im Bad Nauheimer Hochwaldkrankenhaus das Licht der Welt erblickt.
02. Januar 2019, 08:00 Uhr
Freuen sich über Hamsa, den jüngsten Spross der Familie: Vater Abdallah Abbassi, der große Bruder Khaled und Mutter Latifa.

Manche Geschichten klingen nach Hollywood und sind doch ganz real. Solch eine Geschichte kann ab sofort Familie Abbassi aus Friedberg erzählen. Ihr fünftes Kind, Hamsa, kam am 1. Januar 2019 um 1.37 Uhr als erstes Baby des neuen Jahres im Hochwaldkrankenhaus Bad Nauheim zur Welt – auf den Tag genau 14 Jahre nach seinem ältesten Bruder Khaled, dem Neujahrsbaby 2005. »So etwas gab’s noch nicht!«, stellt Kinderkrankenschwester Silke Hirsch fest.

Der große Bruder ist über das besondere Geschenk zu seinem 14. Geburtstag hoch erfreut. Ehrensache, dass er mit aufs Foto kommt, während die drei zwölf-, acht- und sechsjährigen Geschwister bei Freunden auf die Rückkehr des Vaters warten.

 

Letztes Baby für 2018 um 20.16 Uhr  am Silvesterabend geboren

 

Stolz und beglückt ist auch Vater Abdallah Abbassi. Seine Kollegen bei Hassia in Bad Vilbel, wo er seit der Übernahme des Rosbacher Brunnens arbeitet, hätten sich noch lebhaft an die Silvesternacht 2005 erinnert, die mit plötzlichen Wehen und der um vier Wochen verfrühten Geburt von Khaled geendet habe, erzählt er. Und sie hätten ihn nun damit geneckt, dass wohl wieder eine turbulente Silvesternacht folgen werde. »Der Geburtstermin war diesmal zwar der 1. Januar, aber ich habe nicht daran geglaubt«, gibt der Gabelstaplerfahrer lächelnd zu. Nun staunt er noch ein bisschen über das »doppelte Jubiläum« und ist schon gespannt auf die Kommentare der Kollegen.

Bevor Hamsa geboren wurde, war um 20.16 Uhr am Silvesterabend das letzte Baby des Jahres 2018 auf die Welt gekommen.

Insgesamt wurden in dem Jahr im Hochwaldkrankenhaus 1021 Kinder geboren, acht mehr als 2017. Chefarzt Dr. Ulrich Groh führe den kontinuierlichen Anstieg der Geburtenzahlen auch auf die guten Rahmenbedingungen und das familienzentrierte Konzept zurück, heißt es in einer Pressemitteilung des Gesundheitszentrums Wetterau (GZW), zu dem das Hochwaldkrankenhaus gehört. Dort gebe es keinen Hebammenmangel. »Bei uns arbeiten 22 fest angestellte Hebammen plus Begleithebammen, wobei die Hebammen zur Erhöhung unserer Flexibilität auch auf der Entbindungsstation eingesetzt werden«, sagt Groh.

 

2910 Gramm und 50 Zentimeter

 

Auf den Star des Neujahr-Tages machten indes weder der Hebammenkreißsaal noch die renovierten Stationsräume oder das neu eingerichtete Familienzimmer den geringsten Eindruck. Hamsa, wie schon einst sein großer Bruder, ist mit 2910 Gramm und 50 Zentimetern von zierlicher Statur und nach den Strapazen der Geburt ziemlich müde. Er verschlief den Fototermin und überließ es Vater und Bruder, vor Freude um die Wette zu strahlen.

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