11. April 2019, 19:57 Uhr

Zwei Urgesteine hören auf

11. April 2019, 19:57 Uhr
Der neue Vorstand (v. l.): Hedwig Weiser, Christian Wölflick, Regina Wolf, Ute Ehlenberger, Alfred Stede, Christina Ittner, Tobias Ruhmland, Katharina Wolf und Larissa Wolf. Es fehlen Bernd Eichelmann und Gabi Sulzer. (Fotos: Julia Jäger)

Nach 39 – beziehungsweise 19 – Jahren verlassen die zwei Urgesteine Hans und Irene Ulrich den Vorstand des Gesangsverein Frohsinn Steinfurth. Darauf wies Regina Wolf, Erste Vorsitzende des Vereins, hin. Hans Ulrich entwirft und baut seit vielen Jahren den Festwagen für das Steinfurther Rosenfest und hat die Leitung beim Aufbau der Faschingsbühne inne. Außerdem ist er seit 2005 der führende Kopf der Rosenwagenpräsentation auf den Hessentagsumzügen. Irene dagegen war und ist der planende und ausführende Kopf bei der Essensversorgung bei allen Veranstaltungen des Gesangvereines.

Bei beiden bedankte sich Regina Wolf sehr herzlich für die so wichtige und wertvolle Vereinsarbeit. Glücklicherweise gehen beide dem Verein nicht verloren und werden ihm weiterhin mit ihrem Rat und Erfahrungsschatz zur Seite stehen.

Durch ihren und den Abgang der dritten Beisitzer Bettina Quägber wurden Neuwahlen nötig. Dabei wurden in den neuen Vorstand einstimmig gewählt: Hedi Weiser und Christian Wölflick als Beisitzer und Regina Wolf als Erste Vorsitzende. Neue Beisitzer werden Ute Ehlenberger, Katharina Wolf und Tobias Ruhmland. Den vakanten Posten der ersten Schriftführerin übernimmt Larissa Wolf.

Mit Bernd Eichelmann als zweiten Vorsitzenden, Christina Ittner als erste Kassenwartin, Alfrede Stede als zweiter Kassenwart und Gabi Sulzer als zweite Schriftführerin und Pressewartin ist der Vorstand komplett. Jutta Miller und Brigitte Hofmann werden im nächsten Jahr die Kassenprüfung übernehmen.

Den Kassenbericht für das vergangene Jahr hielt die erste Kassenwartin Christina Ittner. Sie erhielt von den beiden Kassenprüfern Eduard Thönges und Jutta Miller ein Lob für ihre sehr ordentliche und übersichtliche Kassenführung. Dem Antrag von Eduard Thönges auf Entlastung des Vorstandes kamen die Mitglieder einstimmig nach.

Satzungsänderung geplant

Bei der Versammlung wurde außerdem über die geplante Satzungsänderung des Vereines informiert. Diese ist zurzeit nicht auf dem neusten Stand und wird von den Vorstandmitgliedern erneuert und modernisiert.

Da noch einige Detailfragen geklärt werden müssen, wird in Kürze eine neue gesonderte Sitzung einberufen, um die Mitglieder über die Satzungsänderung abstimmen zu lassen.

Zu Beginn der Versammlung wurde der verstorbenen Mitglieder Waltraud Bopp, Rudolf Lottig und Georg Ruf gedacht, anschließend folgte der Jahresberichte der zweiten Schriftführerin Gabi Sulzer, der widergespiegelt, wie weit die Chöre in der Wetterau unterwegs waren.

Veranstaltungen waren das Kritiksingen des Hausberg-Wettertal-Sängerbundes in Butzbach, die Wetterauer Chortage in Bad Nauheim, die Teilnahme am Steinfurther Rosenfest, Liedernachmittage in Bingenheim, Stammheim oder Ostheim sowie das 100-jährige Eintrachtchöre-Jubiläum und das eigene, 20-jährige Crecendo-Jubiläum, um nur einige Auftritte zu nennen.

Blieb zum Ende der Versammlung die Ehrung der fleißigsten Chorstundensänger. Karl Rollof und Hedwig Becker versäumten im letzten Jahr keine einzige Probe. Bernd Eichelmann nur eine einzige. Gratulation zu dieser Leistung.

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