30. Juli 2018, 19:23 Uhr

Zurück in die wilden Siebziger

30. Juli 2018, 19:23 Uhr
Bandleader Pino G. (2. v. r.) erinnert sich an die Anfänge und die Erfolge der Supertramp-Tribute-Band »Century’s Time«. (Foto: bf)

Zum 18. Mal veranstaltet der Oldies Club Wetterau (OCW) in diesem Jahr seine große Oldies-Night auf der Seewiese. Am Samstag, 4. August, werden ab 18 Uhr die OCW-Mitgliedsbands »Twist Off« und »Joker« aufspielen. Top-Act ist der Auftritt der Supertramp-Tribute-Band »Century’s Time«. Ein Gespräch mit Bandleader Pino G.

Sie haben sich ganz den Hits von Supertramp gewidmet, wie und wann kam es dazu?

Pino G.: Ich habe zuvor schon in zwei anderen Supertramp-Bands gesungen. Die sind jedoch beide nicht mehr aktiv. So entschloss ich mich, eine eigene Supertramp-Tribute-Band zu gründen

Eingefleischte Supertramp-Fans wissen, was es mit dem Bandnamen auf sich hat, andere jedoch nicht, klären Sie mal auf.

Pino G: Das 1974 erschienene Album »Crime of the Century« war für Supertramp der Durchbruch. Hits wie »School« oder »Dreamer« sind aus der Popgeschichte nicht mehr wegzudenken. »Wir beschränken uns auf diese Zeit von 1974 bis 1983 als Roger Hodgson Supertramp verließ. Wir treten in der Fünfer-Besetzung auf, wie Supertramp bis 1980, so auch auf den bekannten Konzerten 1979 in Paris an denen auch die DVD »Live in Paris« entstand.

Sie sind Vollprofi, so wie Ihre Mitstreiter, welche Musik, außer die von Supertramp lieben und spielen Sie noch?

Pino G.: Schon mit 17 gründete ich eine sehr erfolgreiche Coverband. Schnell kam das Faible für Supertramp, Genesis und Phil Collins hinzu. Mein Repertoire umfasst über 500 Songs. Neben der Live-Musik hatte ich viele Engagements als Tontechniker für Musical, Oper, Gospel und Rock-Bands. Ich produzierte und mixte mehrere CDs diverser Künstler.

Auch Ihre Mitstreiter spielen in anderen Formationen?

Pino G.: Ja, natürlich. Unser Bassist Jürgen Kochler spielt in der Frank-Zappa-Tribute-Band »Frank out!« Schlagzeuger Wolf Hail spielt auch Bass; unter anderem in der weltgrößten AC/DC-Tribute-Band »We salute you«. Keyboarder Thomas Burlefinger produziert in seinem Münchner »freiBadstudio« Pop, Rock und mehr und spielt bei »First Generation of Number Nine«.

Zurück zu Supertramp. Freut es Sie, wenn es in einem Bericht heißt »Kaum vom Original zu unterscheiden«. Ist das Ihr Ziel gewesen?

Pino G.: Ganz klar, natürlich. Das war von Beginn an unser großes Ziel. Ob wir das erreicht haben, lassen wir gerne unser Publikum entscheiden. Wir spielen alles live, ohne irgendwelche Tricks. Ich denke, uns ist es recht gut gelungen, den Original-Sound von Supertramp auf die Bühne zu bringen.

Bringen Sie in Ihren Konzerten auch eigene Elemente, wie besondere Arrangements oder ähnliches ein?

Pino G.: Man muss sich bei Supertramp schon sehr genau an das Original halten, denn die Songs sind bereits perfekt arrangiert. Nur die Songenden mussten wir zum Teil neu arrangieren.

Was können die Besucher der Oldies-Night also von Century’s Crime erwarten?

Pino G.: Wir bieten eine perfekte Show, die sie in die Hochzeit von Supertramp zurückversetzt. Wie die Kritiken zeigen, gelingt uns das immer wieder aufs Neue.

Eine Frage zu Friedberg, Elvis war hier stationiert, haben Sie einen Bezug zu ihm und zum Rock’n’Roll im Allgemeinen?

Pino G.: Mit neun Jahren begann ich Gitarre zu erlernen. Tatsächlich gehörten zu den ersten Songs einige Elvis-Klassiker. Jetzt freuen wir fünf uns sehr auf den Auftritt in Friedberg mit den Hits sowie auch weniger bekannten Songs von Supertramp.

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