08. Mai 2017, 19:11 Uhr

Zum Umzug grüßt die Sonne

08. Mai 2017, 19:11 Uhr
Bei prächtigem Frühlingswetter führt der Umzug durch Nieder-Wöllstadts Straßen.

Der Umzug zur Eröffnung der Brennnesselkerb führte am Wochenende von der Rheinstraße durch die Frankfurter Straße zum Festplatz. Der Musikzug Nieder-Wöllstadt hatte an diesem Tag am meisten zu tun; er führte den Tross an, spielte bei Aufstellen des Kerbbaums auf und bot anschließend zusammen mit dem Musikverein Ober-Wöllstadt im Festzelt Märsche, Polkas und Walzer dar.

Gleich hinter den Bläsern rollte beim Umzug ein lebensechter »Elvis« durch die Straßen und versicherte: »Ich lebe noch.« Die Concordia, der Turnverein und der Radsportclub Edelweiß marschierten hinterdrein, während der Nieder-Wöllstädter Carneval-Verein seinen sturmerprobten Wagen dabeihatte. Der Tennisclub winkte mit einem riesigen Schläger. Die »Roten«, der VdK, die Kleingärtner und der Schützenverein folgten. Der Wein- und Kulturverein feierte auf einem Transparent sein zehnjähriges Bestehen. Die gastgebenden »Schlawiner«, der Kerb- und Kulturverein, zogen in Windeseile den Kerbbaum in die Höhe. Genauso zügig verfuhr Bürgermeister Adrian Roskoni beim Anzapfen. Nach wenigen Sekunden sprudelte der Gerstensaft. Roskoni und der ihm assistierende Ober-»Schlawiner« Stefan Macker begrüßten das Publikum, wünschten viel Vergnügen und lobten den Zusammenhalt der Vereine – und das gute Wetter.

»Durstometer« im Einsatz

Die Nieder-Wöllstädter Brennnesselkerb hatte am Freitag mit der Partynacht des DJ-Duos »Rudi und Max« begonnen. Am Samstag musizierte im Zelt die Gruppe »All Reset« und die »Bärengarde« des Nieder-Wöllstädter Carneval-Vereins (NCV) tanzte. Beim Bayerischen Frühstück unter dem Motto »Schlawiner Wiesn«, zu dem die Oktoberfestband »Die Lausbuba« aufspielte, waren Dirndl und Trachten erwünscht.

Beim Frühschoppen am Montagvormittag spielten die »Sound Brothers« und der Musikzug. Der Musikzug wartete mit »originaler zünftiger Blasmusik« auf. Die Blechbläser hatten ihren »Schoppegalsche« dabei. Der Musikzug-Chef Joachim Schnabel kündigte bereits am Samstag nach dem Umzug an: »Dieses ›Durstometer‹ zeigt den aktuellen Sättigungs- beziehungsweise Dehydrierungszustand der Blaskapelle an. Ich sage nur so viel: Hängt der Humpen unten, müssen wir leider die Bühne verlassen!«

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