26. Februar 2019, 20:17 Uhr

Zirkus, Aliens und Afrika

26. Februar 2019, 20:17 Uhr
Avatar_neutral
Aus der Redaktion
Eine Show in Grün: Die »Dancing Queens« zeigen den Alientanz.

Die Bruchenbrückener Narrhalla drohte bei der Kindersitzung am Sonntag aus allen Nähten zu platzen, war der Saal doch ausverkauft. Frenetisch wurden die einzelnen Darbietungen vom Publikum gefeiert, und auf jeden Tanz folgte eine Zugabe. Joel-Fabio Petri führte zunächst alleine, später dann mit seinem Assistenten Finn Holdschick wortgewandt und souverän durch das abwechslungsreiche Programm.

Damit auch die Kinder im Saal auf ihre Kosten kamen, ging es zunächst mit einem Bewegungstanz für alle los, bevor die »Sweet Girlies« unter der Leitung von Ina Best das Programm traditionell mit einem Gardetanz eröffneten. Finn Holdschick, zunächst in seinem Amt als Prinz, nahm dem Publikum den Faschingseid ab und hatte seine Freude daran, dass an Fasching alle auf sein Kommando hören. Die 17 »Dancing Queens« waren als Aliens verkleidet und fegten völlig losgelöst über die Bühne. Pauline Schreitz und Paula Billen hatten sich eine tolle Choreografie ausgedacht, die von den Mädels perfekt umgesetzt wurde. Die »Magic Girls« bewiesen mit ihrem von Luisa Appel und Lisa Möller einstudierten Gardetanz ihr hohes tänzerisches Niveau, und die Büttenbanausen Isabell Meyer, Juliane Clemens und Paula Claussen »stritten« in gereimten Versen darüber, ob nun Fußball, Handball oder Eishockey die bessere Sportart sei. Am Ende waren sie sich einig, dass ihre gemeinsame Sportart, die närrische Schau, ohnehin das allerschönste Hobby sei.

Lana Kaas und Nele Schreff bewiesen einmal mehr, dass es um den Büttennachwuchs gut bestellt ist, und verkündeten ihre Botschaft: Wir sind zwar immer noch die Kleinen, doch voller Rhythmus in den Beinen. Dies bewiesen sie danach mit ihrer Tanzgruppe »Zappelfüße«. Tatjana Kaas entführte die Zuschauer mit ihrer Tanzgruppe in die Zirkusmanege, wo zunächst Zirkusdirektor Steven Böhm das Publikum in Versform begrüßte, bevor die kleinen »Zappelfüße« als Tiger, Ballerinas und Clowns über die Bühne wirbelten und sich damit in die Herzen der Närrinnen und Narrhallesen tanzten.

Ein Höhepunkt folgte direkt vor der Pause beim Solo vom Funkenmariechen der Bischder Wissegickel, Charleen Meiß. Ihr von Tanja Schreitz und Annika Möller einstudierter Tanz war gespickt mit höchsten Schwierigkeiten, die die Zuschauer in Staunen versetzten. Superheld Friedel Schildger lud die Kinder in der Pause zur traditionellen »Reise nach Jerusalem« ein, bei der es außer dem Griff in den Süßigkeitenkorb auch wieder tolle Preise zu gewinnen gab.

Die Besucher konnten sich mit Waffeln und Kuchen stärken, bevor der zweite Teil des Programms mit einem einfallsreichen Gardetanz der »Dancing Queens« eröffnet wurde. Die Mädels bewiesen bei ihrem allerersten Gardetanz ihr Talent und zeigten, dass Pauline Schreitz und Paula Billen ihnen sehr viel beigebracht hatten. Für die »Sweet Girlies« hatte sich Ina Best ideenreiche Schrittkombinationen ausgedacht und das Motto »Navy« wurde von den Teenagern in Perfektion umgesetzt. Das Funkenmariechen des FC Bärenschweiz, Romy Gesser, wirbelte über die Bühne und setzte die von Luisa Appel ausgedachte Choreografie perfekt um.

Zum Abschluss boten die »Magic Girls« noch ein weiteres Glanzlicht. Mit waghalsigen Hebefiguren und einfallsreichen Tanzschritten brachten sie die Halle bei ihrem »Afrika-Tanz« zum Beben. Luisa Appel und Lisa Möller hatten hier wieder einmal ganze Arbeit geleistet. Zum großen Finale versammelten sich neben allen Aktiven auch die Trainerinnen und alle weiteren Verantwortlichen auf der Bühne, um mit dem »Fliegerlied« eine grandiose Show ausklingen zu lassen. Vom Publikum wurden sie dafür mit enthusiastischem Beifall verabschiedet.



0
Kommentare | Kommentieren

Bilder und Videos